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BBZ Schaffhausen: Untersuchungskommission wehrt sich gegen Kritik

Die Untersuchungskomission weist Kritik im Fall des Berufsbildungszentrums Schaffhausen zurück. Die Kommission hat das Arbeitsklima am Berufsbildungszenturm untersucht. Der Regierungsrat hat den Untersuchungsbericht jedoch zurückgewiesen.

09.05.2019 / 06:48 / von: mle
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Eine angebliche «Schlechte Führungskultur» und «mieses Arbeitsklima» brachten dem Schaffhauser Berufsbildungszentrum eine Untersuchung ein. (Screenshot: Google Maps)

Eine angebliche «Schlechte Führungskultur» und «mieses Arbeitsklima» brachten dem Schaffhauser Berufsbildungszentrum eine Untersuchung ein. (Screenshot: Google Maps)

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Wegen eines Konflikts zwischen Ernst Schläpfer, Rektor des Berufsbildungszentrums Schaffhausen und einem Lehrer hat das Erziehungsdepartement Anfang Jahr eine Kommission eingesetzt, welche die Führungs- und Mitarbeiterkultur am BBZ untersuchen sollte. Geleitet wurde die Kommission von Erwin Gfeller, Präsident der Aufsichtskommission der Höheren Fachschule Schaffhausen.

Am 9. April hat die Regierung den Untersuchungsbericht erhalten. Nun kam sie zum Schluss, dass die Untersuchung der Sachverhalte am BBZ nicht oder nur teilweise gemäss schriftlichem Auftrag erfüllt worden sei. Die Kommission habe nach eigenem Empfinden den Auftrag abgeändert und um wesentliche Untersuchungsgegenstände reduziert. So sei die Meinung einer externen Fachperson nicht miteinbezogen worden. Ausserdem sei die Zusammenarbeit des Rektors mit der Führungsebene des Erziehungsdepartements nicht behandelt worden. 

Wie die «Schaffhauser Nachrichten» am Donnerstag schreiben, wehrt sich der Leiter der Untersuchungskommission, Erwin Gfeller nun gegen die Vorwürfe. Die Kommission habe sich an den Auftrag gehalten und niemanden geschont. So sei die externe Expertenmeinung nicht bewusst ignoriert worden, der Bericht der Person sei lediglich erst nach Abschluss der Untersuchung angekommen. Diese Information in den Bericht einfliessen zu lassen sei allerdings generell schwierig gewesen, da die Aussagen ohnehin anonym gemacht wurden.

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