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Begginger Bevölkerung kritisiert Krisenstab nach Überschwemmungen

Nach den Überschwemmungen in Beggingen hagelt es Kritik von der Bevölkerung. Betroffene geben an, dass sie vom Krisenstab im Stich gelassen wurden.

29.07.2021 / 09:11 / von: asl
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Beggingen im Kanton Schaffhausen stand nach dem Unwetter unter Wasser. (Archivbild: BRK News)

Beggingen im Kanton Schaffhausen stand nach dem Unwetter unter Wasser. (Archivbild: BRK News)

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Nach den Überschwemmungen in Beggingen im Kanton Schaffhausen hagelt es Kritik aus der Bevölkerung. Wie die «Schaffhauser Nachrichten» berichten, äussern Betroffene des Unwetters, dass der Krisenstab vor Ort wenig bis gar keine Präsenz gezeigt hat und die Bevölkerung im Stich gelassen haben soll.

Zudem sorgte für Aufregung, dass der Gemeindepräsident von Beggingen, Peter Wanner, zwei Tage nach den Überschwemmungen in die Ferien gefahren ist. «Damit habe er Beggingen zu einem Zeitpunkt den Rücken gekehrt, als der Koordinationsbedarf mit Feuerwehr und Zivilschutz noch hoch gewesen sei und die Aufräumarbeiten im Dorf gerade erst begonnen hätten», schreibt die Zeitung. Laut ihm sind jedoch zu diesem Zeitpunkt schon die wichtigsten Arbeiten erledigt worden. Gemäss Gemeinderat Markus Gnädiger war der Krisenstab zurzeit von Wanners Ferienabwesenheit nur noch zu dritt. Da hätten die Ressourcen gefehlt, um von Haus zu Haus zu gehen und den Betroffenen direkt Hilfe anzubieten.

Die Betroffenen liessen verlauten, dass die Krise in Schleitheim im Vergleich besser gemeistert wurde.

Im Beitrag von TELE TOP erzählt ein Bewohner von Beggingen, wie er das Krisenmanagement der Gemeinde erlebte:

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