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Bundesstrafgericht verurteilt Unfallpilot von Löhningen

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona verurteilt den Unfallpiloten von Löhningen wegen fahrlässiger Tötung. Eine Passagierin kam damals beim Unfall ums Leben. Der Verteidiger des Piloten ist mit dem Urteil unzufrieden und wird es wohl anfechten.

21.08.2019 / 08:31 / von: mco
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Das Flugzeug stürzte in eine Sonnenblumenfeld. (Bild: Beat Kälin/brknews.ch)

Das Flugzeug stürzte in eine Sonnenblumenfeld. (Bild: Beat Kälin/brknews.ch)

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Der Unfallpilot von Löhningen ist vom Bundesstrafgericht in Bellinzona wegen fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Dies berichten die «Schaffhauser Nachrichten». Der Pilot war vor drei Jahren mit einem Kleinflugzeug im Kanton Schaffhausen abgestürzt.

Eine Passagierin kam beim Unfall ums Leben.

Der Pilot muss nun eine Geldstrafe von 90 Tagessätzen zahlen und die Verfahrenskosten von 10'408 Franken übernehmen. Zudem wird er noch wegen fahrlässiger Störung des öffentlichen Verkehrs schuldig gesprochen.

In den «Schaffhauser Nachrichten» hat sich der Verteidiger des Piloten kritisch zum Urteil seines Mandanten geäussert. Der Anwalt vom Piloten weist darauf hin, dass die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) bei der Untersuchung des Unfalls falsche Berechnungen gemacht haben soll. Da sich das Gericht beim Urteil auf den «fehlerhaften» Bericht abgestützt haben soll, fordert der Anwalt vom Gericht eine Begründung für das Urteil. Sobald diese Begründung vorliege, werde er entscheiden, ob er das Verfahren noch an die Berufungsinstanz des Bundesstrafgerichts weiterziehen werde.

Nach Ansicht der Staatsanwältin Kathrin Streichenberg hatte sich der Pilot ungenügend vorbereitet und es verpasst, seine Fluglage nach dem Start zu korrigieren. 

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