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Das Coronavirus könnte im Sommer für einen Badeunfall-Boom sorgen

Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) geht davon aus, dass es in diesem Sommer aufgrund des Coronavirus zu mehr Badeunfällen kommen wird. Dies weil die Schweizer Bevölkerung diesen Sommer mehrheitlich zu Hause bleibt und die Ferien an den öffentlichen Gewässern verbringt.

24.06.2020 / 21:41 / von: sbr/cno/sda
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Die SLRG warnt vor mehr Badeunfällen in diesem Sommer. (Screenshot: TELE TOP/ Celia Nogler)

Die SLRG warnt vor mehr Badeunfällen in diesem Sommer. (Screenshot: TELE TOP/ Celia Nogler)

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Die SLRG hat das Projekt «Corona-Sommer 2020» gestartet. Es geht darum, die Menschen zu informieren, dass die öffentlichen Gewässer in der Schweiz nicht harmlos sind. Alleine im Jahr 2019 gab es 49 Todesfälle wegen Ertrinken.

Die Vize-Präsidentin der SLRG von Schaffhausen spricht über die Massnahmen für den Corona-Sommer 2020:

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Die SLRG legt allen Schwimmerinnen und Schwimmern ans Herz, die Badi-Regeln zu beachten und anderen in Not zu helfen. Dabei wird sie auch von einer prominenten Persönlichkeit unterstützt. Der ehemalige Leiter «übertragbare Krankheiten» beim Bundesamt für Gesundheit will Botschafter der SLRG werden.

Als begeisterter Aareschwimmer wisse er, welche Freude der Aufenthalt an offenen Gewässern bieten könne, aber auch, dass man aufpassen sollte, lässt sich Koch in der Medienmitteilung vom Mittwoch zitieren. Wie bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus könne mit dem richtigen Verhalten und einer guten Vorbereitung das Risiko von Ertrinkungsunfällen massgeblich reduziert werden.

Der «Mister Corona» bekannt gewordene Koch sorgte am ersten Tag seines Ruhestandes mit einer speziellen Aktion für Aufsehen. Der 65-Jährige ging am 1. Juni im Anzug und mit Krawatte in der kalten Aare in Bern baden. Dabei riet er aber, die Aktion nicht einfach so nachzumachen.

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