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Das Glöcklein blieb stumm: Streik der Munot-Wächterin hat keine Konsequenzen

Die Frauenstreik-Aktion der Schaffhauser Munot-Wächterin hat keine weiteren Konsequenzen. Das schreibt der Schaffhauser Stadtrat in seiner Antwort auf eine kritische Anfrage.

16.08.2019 / 14:23 / von: mma/rof
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Am nationalen Frauenstreik schwieg das Munot-Glöcklein. (Bild: munot.ch/schmizz.ch)

Am nationalen Frauenstreik schwieg das Munot-Glöcklein. (Bild: munot.ch/schmizz.ch)

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Am 14. Juni, am nationalen Frauenstreik, hatte die Munot-Wächterin das Munot-Glöcklein nicht geläutet. Der Schaffhauser Stadtrat wertet dies aber nicht als politische Aktion.

In einer kritischen Anfrage wollte die Grossstadträtin Susanne Kobler wissen, wie der Stadtrat dazu stehe. Für sie stellte das Nichtläuten der Glocke einen Missbrauch der Schaffhauser Kultur für politische Zwecke dar.

Der Schaffhauser Stadtrat widerspricht dem. Er hält zwar fest, dass der Munot als städtisches Gebäude mit historischer Bedeutung nicht für politische Zwecke einzelner Gruppierungen missbraucht werden darf. Der Stadtrat betrachtet den Frauenstreik allerdings als breit abgestützte Veranstaltung für die Gleichstellung der Geschlechter, schreibt er in seiner Antwort. Es sei ein gesellschaftliches Anliegen, welches in der Bundesverfassung verankert ist.

Im Interview mit TELE TOP spricht der Schaffhauser Stadtrat und die SVP:

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