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«E-Bikes sind breit und schwer»

Die städtischen Velostationen in Schaffhausen und Winterthur werden von der E-Bike-Welle überrollt. In Schaffhausen wird die Kapazität von 296 Plätzen schon lange nicht mehr erreicht, da ein E-Bike etwa eineinhalb Mal soviel Platz benötigt wie ein normales Velo.

25.11.2019 / 19:22 / von: pko/mma
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In Schaffhausen wird die Kapazität wegen der grösseren E-Bikes nicht mehr erreicht. (Screenshot: TELE TOP)

In Schaffhausen wird die Kapazität wegen der grösseren E-Bikes nicht mehr erreicht. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Velostation in Schaffhausen wurde bereits 2004 erstellt, als es noch gar keine E-Bikes zu kaufen gab. Heute nun stösst die Anlage an ihre Kapazitätsgrenze. Aber nicht wegen der Anzahl der Velos, sondern wegen der Art: E-Bikes benötigen nämlich viel mehr Abstellplatz als herkömmliche Velos. Der Leiter der Schaffhauser Velostation, Max Eichelberger, sieht denn auch keine Alternative zu einer zweiten Velostation.

Auch in Winterthur zeigt sich ein ähnliches Bild. Recherchen von TELE TOP haben ergeben, dass auch hier nicht mit den Elektro-Rädern gerechnet wurde. So seien die in die Höhe gebauten Veloständer für E-Bike-Fahrer fast nicht nutzbar, da die körperliche Anstrengung des Hochhebens für viele zu gross sei. Einige Ständer würden auch bereits zurückgebaut, um Platz zu schaffen. Von der Stadt Winterthur war am Montag niemand für eine offizielle Stellungnahme erreichbar. 

Im Interview mit TELE TOP spricht Max Eichelberger über die Situation in Schaffhausen:

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Alexander Schmid
am 27.11.2019 um 09:04
Da muss das Grüne Winterthur sofort handeln. Pro Velo so soll es sein. Am besten die überbreiten Velostreifen noch einmal verbreitern.Noch weitere Fahrradwege bauen und am besten gleich dazu eine Hauptstrasse entfernen."Ironie Off"