Pull down to refresh...
zurück

Der KSS Freizeitpark ist im Energiesparmodus

Der KSS Freizeitpark Schaffhausen spart zusätzliche Energie. Dafür realisiert die KSS einen Katalog von zusätzlichen Massnahmen. Unter anderem wird das Badewasser um ein Grad kälter.

20.09.2022 / 15:23 / von: bye/fgr
Seite drucken Kommentare
0
Der KSS Freizeitpark Schaffhausen will mit verschiedenen Massnahmen weiter Strom sparen. (Screenshot: TELE TOP)

Der KSS Freizeitpark Schaffhausen will mit verschiedenen Massnahmen weiter Strom sparen. (Screenshot: TELE TOP)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die KSS möchte in Sachen Energiesparmassnahmen als Sportanlage vorgehen und setzt sich zum Ziel, Gas sowie Strom zu sparen. Weiter sollen die Einschränkungen für die Kunden dabei möglichst im Rahmen gehalten werden, wie die KSS in einer Mitteilung schreibt.

Zusätzliche Massnahmen

Analog der in der Stadt Zürich bereits umgesetzten Massnahmen werden unter anderem die Temperaturen in den Schwimmbecken um ein Grad gesenkt. Die Kühltemperaturen für die Eispisten werden je nach Nutzung um 0.5 bzw. 1 Grad angehoben. Der Saisonstart auf dem Ausseneisfeld wird um zwei Wochen verschoben. Im baulich-technischen Bereich stehen Anpassungen bei den Beleuchtungsstärken beim öffentlichen Betrieb und bei Trainings sowie die weitestgehende Umstellung auf LED-Beleuchtung im Vordergrund. Der vollständige Verzicht auf die grosse, an der Ausshülle montierte Weihnachtsdekoration ist die augenfälligste Massnahme. Die Mieter Kieser-Training und der Curlingclub Schaffhausen unterstützen die Bemühungen und reduzieren die Temperaturen in ihren Gesellschafts-Büroräumen analog der KSS um mindestens zwei Grad. Nochmals rund 400'00 Killowattstunden Einsparungen kommen dank den geplanten Massnahmen zusammen.

Wie ein Eiskunstlaufverein auf diese Stromsparmassnahmen reagiert – im Beitrag von TELE TOP:

video

Massnahmen für den Extremfall

Wenn das Gas ausgehen würde, könnte die KSS in Teilbereichen auf Heizöl umstellen. Das letzte Mittel wäre die längerfristige Schliessung von Betriebsteilen. Dies steht jedoch erst zur Debatte, sollte deren Betrieb nicht mehr sinnvoll sein - wenn also die Wassertemperaturen so weit gesenkt werden müssten, dass der Zweck des entsprechenden Beckens nicht mehr erfüllt werden könnte.

Abhängigkeiten und Grenzen kaum bekannt

Es gibt Anlagen, die praktisch ohne Gas und mit sehr geringen Strombezügen auskommen. Es handelt sich dabei um neuere Anlagen, welche unter anderem mit Holzschitzel heizen und die Energie mit Photovoltaik selbst produzieren. Einerseits bestehen bei den Einsparungen viele technische Grenzen. Heizungen, Pumpen und Lüftungen müssen weiterlaufen um Schäden an Gebäuden, Becken und der Technik zu vermeiden. Hier betont die KSS die gesellschaftlichen Konsequenzen von Einschränkungen seit der Corona Pandemie. Solche Konsequenzen sind im Zusammenhang mit den Sparmassnahmen nicht zu unterschätzen.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare