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Der Rheinfall bleibt dunkel

Der Kanton Schaffhausen hat diverse Energiesparmassnahmen beschlossen. In den Verwaltungsgebäuden wird weniger geheizt und die Rheinfallbeleuchtung wird abgestellt.

22.09.2022 / 18:19 / von: pwa
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Die Rheinfallbeleuchtung wird abgestellt, um Strom zu sparen. (Symbolbild: pixabay.com/adege)

Die Rheinfallbeleuchtung wird abgestellt, um Strom zu sparen. (Symbolbild: pixabay.com/adege)

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Die Schaffhauser Regierung will die Energiesparbemühungen des Bundes mittragen. Die kantonale Verwaltung, Gerichte und die kantonalen Bildungsinstitutionen sollen - analog der Bundesverwaltung - mit gutem Beispiel vorangehen und so rasch wie möglich einen Beitrag zur Reduktion des Gas- und Stromverbrauchs leisten, teilt der Regierungsrat mit. Alle benutzten Räumlichkeiten sollen diesen Winter auf 19 °C als Richttemperatur geheizt werden. Räumlichkeiten, die nicht regemässig verwendet werden, sollen auf maximal 17 Grad geheizt werden. Diese Reduktion ermöglicht eine Energie-Einsparung um bis zu 25 Prozent. Weitere kleinere Massnahmen wie zum Beispiel die reduzierte Benützung von Aufzügen sollen helfen, diesen Wert weiter zu erhöhen.

Appell an Schaffhauser Gemeinden

In einem Schreiben hat die Regierung die Gemeinden im Kanton Schaffhausen dazu aufgefordert, die vom Regierungsrat beschlossenen Sparmassnahmen mitzutragen und in ihren Verwaltungen und Schulen rasch einzuführen. Weiter hat der Regierungsrat in Absprache mit der Baudirektion des Kantons Zürich beschlossen, die Rheinfall-Beleuchtung ab sofort abzuschalten.

Der am 30. August von der Regierung eingesetzte Stab Energie der Kantonalen Führungsorganisation ist zurzeit damit beschäftigt, weitere technische, bauliche und organisatorische Möglichkeiten zur Reduktion des Gas- und Stromverbrauchs zu ermitteln.

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