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Die letzte ihrer Art

Die «schaffhauser az» feiert ihr 100-jähriges Bestehen. Sie ist die letzte klassische Arbeiterzeitung der Schweiz und eine der wenigen Zeitungen, die ihre Auflage in den letzten zwei Jahren steigern konnte.

20.11.2018 / 18:37 / von: pha
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Seit 100 Jahren in Schaffhausen, die schaffhauser az (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

Seit 100 Jahren in Schaffhausen, die schaffhauser az (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

Die AZ-Redaktion (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

Die AZ-Redaktion (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

Die AZ-Redaktion (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

Die AZ-Redaktion (Bild: Peter Hanselmann / RADIO TOP)

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«Im Moment ist die az ‹die Zeitung, die man lesen muss›» heisst es im Buch «Wir sind da und bleiben da». Das Buch schenkt sich die AZ selbst zum 100. Geburtstag. Ein Buch über die Geschichte der Zeitung, die im November 1918 als Sprachrohr der Arbeiterbewegung nach dem Generalstreik in der Schweiz aus der Taufe gehoben wurden.

Heute ist die AZ die letzte Überlebende der Arbeiterzeitungen, die es in der Schweiz gibt. Sie ist zwar immer noch eine linke Zeitung, aber kein Parteiblatt mehr. Andere Arbeiterzeitungen sind vor rund 20 Jahren ganz verschwunden, die «schaffhauser az» wandelte sich damals von einer Tageszeitung in eine Wochenzeitung.

Noch immer kämpft die Zeitung mit wirtschaftlichen Problemen. «Ohne die Gönnerinnen und Gönner ginge es nicht», sagt Bernhard Ott, Verlagsleiter der «schaffhauser az». Rund 100'000 Franken finanzieren die Gönner jedes Jahr. Damit herrscht etwas Stabilität. Dazu kommt, dass das Team vor zwei Jahren verjüngt wurde. Mit Erfolg: Die AZ verkauft seither wieder über 2000 Zeitungen. Das ist eine Steigerung der Auflage von rund 15 Prozent innerhalb der letzten zwei Jahre.

Dieses junge Team setzt konsequent auf eigene, selbst recherchierte Schaffhauser Geschichten. Darin und im jungen Team sieht etwa Rolf Baumann, der von 1988 bis 2000 für die AZ fotografierte, den Erfolg der Zeitung: «Im Moment ist die az ‹die Zeitung, die man lesen muss› - mit ihrem jungen, bissigen Team von Leuten, die genau recherchieren, bevor sie schreiben. Und schreiben können sie!» Mit diesem Satz von Rolf Baumann endet das Buch über die 100-jährige Geschichte der AZ in der Gegenwart.

RADIO TOP-Beitrag zum 100. Geburtstag der AZ:

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