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Floss veruntreutes Rimuss-Geld zum NLA-Leader?

Der FC Neunkirch ist im Frauenfussball der designierte Schweizer Meister. Jetzt aber der grosse Knall: Der starke Mann hinter dem Topteam wurde als Angestellter bei Hauptsponsor Rimuss wegen Veruntreuung entlassen.

13.04.2017 / 16:34
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Der Manager des FC Neunkirchen könnte in den Rimuss-Betrug verwickelt sein. (Bild: facebook.com/ FC Neunkirchen)

Der Manager des FC Neunkirchen könnte in den Rimuss-Betrug verwickelt sein. (Bild: facebook.com/ FC Neunkirchen)

Am Donnerstagmorgen wurde bekannt, dass ein Kadermitarbeiter der Rimuss- und Weinkellerei Gelder veruntreut hat. Wie hoch die Summe ist, konnte Urs Iselin, Verwaltungsratspräsident der Rimuss- und Weinkellerei Rahm AG, nicht sagen. «Die Untersuchung läuft noch. Es handelt sich aber um einen grösseren Betrag», sagte er am Donnerstag auf Anfrage und bestätigte damit einen Bericht der «Schaffhauser Nachrichten».

Nun werden weitere Details publik. Nach Informationen der «Handelszeitung» ist der entlassene Rimuss-Betrüger der starke Mann hinter den Neunkirch-Frauen. Der Mann also, der das Fussball-Märchen im Alleingang in der 3. Liga gestartet hat und jetzt als Sportchef und Assistenztrainer eigentlich vor der Krönung seines Schaffens steht. Das schreibt das Online-Portal.

Der veruntreute Betrag beträgt etwa 600‘000 Franken. Die Vermutung liegt nahe, dass der Sportchef das Firmengeld in den immer teureren Profi-Betrieb seines Topteams gesteckt hat. Denn: In Neunkirch spielen diverse ausländische Spielerinnen, von denen einige auch bei Rimuss teilzeitangestellt sind. 

Gegenüber dem «Blick» bestätigt der Sportchef seine Entlassung, weiteres wolle er jedoch nicht sagen.