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Grüne wollen synthetische Pestizide in Schaffhausen verbieten

Auch wenn der Kanton Schaffhausen bei der vergangen Abstimmung im Juni gegen die Trinkwasser- und Pestizidinitiative gestimmt hat, hätte die Stadt die Initiative angenommen. Ein Vorstoss der Grünen soll dies nun in Angriff nehmen.

01.12.2021 / 19:55 / von: eka/mle
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Der Kanton Schaffhausen hat bei der Abstimmung zur Trinkwasser- und Pestizidinitiative im letzten Juni ein Nein in die Urne gelegt. Die Stadt Schaffhausen dagegen hätte die Initiative angenommen.

Der Grossstadtrat möchte jetzt dafür sorgen, dass das Anliegen trotzdem auf städtischer Ebene umgesetzt wird. Dafür hat die Grossstadträtin Daniela Furter (Grüne) ein Postulat eingereicht. Sie fordert, dass in der Stadt Schaffhausen bis in den nächsten zwei Jahren komplett auf synthetische Pestizide und chlorhaltige Reinigungsmittel verzichtet wird.

Bei diesem Thema stand in der Vergangenheit vor allem die Landwirtschaft im Mittelpunkt, sagt die Politikerin. Es sei nicht nur die Verantwortung der Landwirtschaft, sondern auch die der Stadt, des Kantons und des Bundes. Das Postulat wurde gestern mit 16 zu 15 Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen an den Stadtrat überwiesen, schreiben die Schaffhauser Nachrichten.

Der FDP-Grossstadtrat, Stephan Schlatter, findet das Postulat sinnlos. Die Stadt Schaffhausen würde bereits schon viel in diesem Bereich tun, wie etwa die Umstellung auf einen biologischen Anbau im Rebbau.

Die Stadt Schaffhausen hat nun Zeit zu überprüfen, ob sie komplett auf synthetische Pestizide und umweltschädliche Stoffe verzichten soll.

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