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GVS testet bei Beringen einen Landwirtschaftsroboter

Der dänische Landwirtschaftsroboter namens «Robotti» bearbeitete heute ein Maisfeld bei Beringen im Kanton Schaffhausen. Bei der Roboterfahrt handelte es sich um eine Testfahrt des des Genossenschaftsverbandes Schaffhausen (GVS). Ziel war es herauszufinden, wie der Roboter beim Hacken mit der steinigen Nordostschweizer Erde zurecht kommt.

11.06.2021 / 18:21 / von: svb/mma
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Der Roboter wird momentan in Beringen getestet. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

Der Roboter wird momentan in Beringen getestet. (Bild: TELE TOP/Sven Bonnard)

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Da es in der Erde in der Nordostschweiz sehr viel mehr Steine hat als in Dänemark, wollten die Verantwortlichen des Genossenschaftsverbandes Schaffhausen (GVS) wissen, ob der Roboter die Maispflanzen beim Hacken nicht beschädigt, in dem er Steine auf sie schiebt. Der Roboter soll langfristig unterschiedliche Tätigkeiten im Ackerbau übernehmen können. So solle er etwa sowohl die Aussaat als auch die Unkrautbekämpfung mittels Hacken übernehmen. Beim Hacken wird das Unkraut ohne Pestizide physisch zerstört in dem die Maschine die Unkrautpflanzen und die Erde, in denen sie wachsen, zerhackt. Gleichzeitig sollen natürlich die erwünschten Maispflanzen unbeschädigt bleiben.

«Robotti», so der Namen des Geräts, ist der erste derartige Landwirtschaftsroboter in der Schweiz. Er wird seit ein paar Monaten unter anderem von der GVS und der Swiss Future Farm in Dänikon getestet. GVS-Pflanzenschutzberater Patrik Eicher sieht in Landwirtschaftsrobotern und automatisierten Traktoren die Zukunft der schweizer Landwirtschaft.

Im Interview mit TELE TOP erklären Patrik Eicher und Nicolas Helmstetter «Robotti», seine Vorteile und wie Bauern in den Testgebieten auf den Roboter reagiert haben:

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