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«Hacken ist wie Graffitis sprayen»

Die Webseite des Kantons Schaffhausen wurde bei den Regierungsratswahlen Opfer eines Hackerangriffs. Experten vermuten dahinter einen harmlosen Angriff.

25.09.2020 / 11:51 / von: nst
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Die Homepage wurde Ende August bei den Regierungsratswahlen Opfer eines Hackerangriffs. (Bilder: KEYSTONE/SASCHA STEINBACH/ALESSANDRO DELLA BELLA)

Die Homepage wurde Ende August bei den Regierungsratswahlen Opfer eines Hackerangriffs. (Bilder: KEYSTONE/SASCHA STEINBACH/ALESSANDRO DELLA BELLA)

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Eigentlich sollte die Kantonswebseite vom Kanton Schaffhausen ein regionales Google werden. Doch dieser Versuch ging deutlich schief. Sie sei unübersichtlich und strotze vor technischen Fehlern, beklagen sich Politiker aus dem Kanton. Dazu kommt, dass die Homepage Ende August bei den Regierungsratswahlen Opfer eines Hackerangriffs wurde.

Was hinter dem Angriff stecken könnte, im Beitrag von RADIO TOP:

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Laut Hernâni Marques vom Chaos Computer Club handelt es sich dabei mit grosser Wahrscheinlichkeit um jemanden, der aufzeigen wollte, dass es ein Leichtes ist, sich in die Homepage einzuhacken: «Grad bei Jugendlichen ist der Reiz da, die Grenzen auszuloten und zu versuchen in solche Seiten einzudringen.»

Es gäbe einfache Wege, um das Hacken zu lernen. Für viele sei es ein Hobby, wie das Sprayen von Graffitis. Daher könne es eigentlich jeder lernen. Genauso einfach sei es aber auch, die Homepage richtig zu schützen. Und dies sei für öffentliche Einrichtungen auch bezahlbar. Dazu sei es wichtig, die Homepage immer aktuell zu halten und Sicherheitslücken sofort zu schliessen.

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