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Im Raum Schaffhausen 40 Tonnen Lebensmittel geschmuggelt

Ein Portugiese mit Wohnsitz in Deutschland hat während 3 Jahren fast 40 Tonnen Lebensmittel in die Schweiz geschmuggelt. Dadurch entgingen dem Staat abgaben in der Höhe von über 400‘000 Franken.

21.02.2019 / 10:42 / von: rme
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40 Tonnen wurden im Raum Schaffhausen über drei Jahre gschmuggelt (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

40 Tonnen wurden im Raum Schaffhausen über drei Jahre gschmuggelt (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

Die Lebensmittel wurden in einem Privatauto über die Grenze geschmuggelt. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

Die Lebensmittel wurden in einem Privatauto über die Grenze geschmuggelt. (Bild: Eidgenössische Zollverwaltung)

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Zwischen 2015 und 2017 hat ein Mitarbeiter eines Lebensmittelgrosshändlers aus dem süddeutschen Raum immer wieder unverzollte Waren in die Schweiz eingeführt. Das schreibt die Eidgenössische Zollverwaltung in einer Mitteilung. Die Lebensmittel hat der Portugiese mit seinem Privatauto im Raum Schaffhausen in die Schweiz geschmuggelt.

Bei den Lebensmitteln handelte es sich vor allem um Waren, für welche bei der Einfuhr hohe Zölle entrichtet werden müssen. Dazu gehörten unteranderem Fleisch- und Wurstspezialitäten, Butter und Öl. Die Lebensmittel wurden von elf verschiedenen Gross- und Detailhändler von portugiesischen Spezialitäten in fünf verschiedenen Kantonen gekauft.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Beschuldigte bei rund 200 Fahrten knapp 40 Tonnen unverzollte Lebensmittel geschmuggelt hat. Teilweise hatte der Mann mehrere hundert Kilo Fleischwaren gleichzeitig dabei.

Vom portugiesischen Schmuggler, wie auch von den Käufern der Lebensmittel werden Abgaben von über 400‘000 Franken nachgefordert. Zurzeit sind noch einzelne Beschwerden gegen die Abgabenverfügungen hängig.

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