Pull down to refresh...
zurück

In Schaffhausen bleibt alles beim Alten

Die Schaffhauser Vertreter im Ständerat bleiben dieselben. Hannes Germann (SVP) wurde mit 17'333 Stimmen klar wiedergewählt. Und auch der parteilose Thomas Minder hat es mit 14'813 Stimmen im ersten Wahlgang geschafft. Auch im Nationalrat bleibt alles beim Alten.

20.10.2019 / 13:17 / von: mco/sda
Seite drucken Kommentare
0
Germann (SVP) und Minder (parteilos) sind wieder Schaffhauser Ständeräte. (Bildcollage RADIO TOP: svp.ch)

Germann (SVP) und Minder (parteilos) sind wieder Schaffhauser Ständeräte. (Bildcollage RADIO TOP: svp.ch)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Die Wahlbeteiligung lag bei 65,23 Prozent, das absolute Mehr bei 13'029 Stimmen. Germann politisiert seit 2002 in der kleinen Kammer und erreichte wiederum in allen Gemeinden problemlos das absolute Mehr. Für Minder war es die zweite Wiederwahl. Der «Vater der Abzockerinitiative» gehört im Bundeshaus der SVP-Fraktion an.

Auch diese Mal gelang es der FDP nicht, den vor acht Jahren an Minder verlorenen Sitz zurückzuerobern. Bildungsdirektor Christian Amsler erhielt lediglich 6346 Stimmen und lag damit noch hinter SP-Kandidat Patrick Portmann, auf den 9952 Stimmen entfielen.

Auch im Nationalrat bleibt im Kanton Schaffhausen alles beim Alten. Wiedergewählt sind Monika Munz von der SP und Thomas Hurter von der SVP. 

Bei den Schaffhauser Nationalratssitzen bleibt alles beim Alten: Thomas Hurter (SVP) und Martina Munz (SP) haben, wie erwartet, ihre Wiederwahl geschafft. Hurter wurde mit 13'533 Stimmen und Munz mit 10'246 Stimmen gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,72 Prozent.

Sowohl SVP als auch SP haben Wähleranteile eingebüsst. Trotzdem konnten die beiden Bisherigen ihre Sitze souverän verteidigen. Die SVP verliert auf ihrer Hauptliste 7,8 Prozent und erreicht noch 35,4 Prozent der Gesamtstimmen. Zusammen mit SVP KMU/Agro und JSVP verringert sich der Verlust auf 5,9 Prozent. Die SP büsst 1,9 Prozent ein und kommt auf 25,0 Prozent.

Der Kanton Schaffhausen schickt zwei Nationalräte nach Bern. Hurter hat seinen Sitz seit 2008 inne, nachdem er der FDP ihren Sitz abgejagt hatte. Munz ist 2013 für Hans-Jürg Fehr nachgerückt.

Insgesamt bewarben sich 22 Männer und sieben Frauen auf 15 Listen um einen Sitz.

Den ganzen Schaffhauser Wahlsonntag zum Nachlesen gibt es hier.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare