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Kanton Schaffhausen verschärft Corona-Massnahmen

Der Kanton Schaffhausen verschärft seine Corona-Massnahmen. In Restaurants und im privaten Rahmen dürfen sich nur noch maximal zehn Personen aus zwei Haushalten treffen. Zudem werden Freizeitanlagen wie Kinos und Museen geschlossen.

04.12.2020 / 17:34 / von: vsa/sbr
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Die Massnahmen gelten bis am 22. Dezember 2020 - für die Weihnachtstage gelten dann wieder die Vorschriften, die jetzt gelten. (Bild: pixabay.com/Free-Photos)

Die Massnahmen gelten bis am 22. Dezember 2020 - für die Weihnachtstage gelten dann wieder die Vorschriften, die jetzt gelten. (Bild: pixabay.com/Free-Photos)

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Die ganze Schweiz wartete am Freitagnachmittag gespannt auf die neuen Massnahmen des Bundes. Zur Diskussion standen unter anderem eine Haushaltsregeln und Beschränkungen in Skigebieten. Keiner der beiden Punkte wird jedoch umgesetzt. Der Kanton Schaffhausen rechnete fest mit der Einführung einer Haushaltsregel. Da der Bund diese nicht national einführt, reagiert die Schaffhauser Regierung nun in Eigenregie, wie Regierungspräsident Martin Kessler sagt: «Die aktuelle Situation im Kanton Schaffhausen zwingt uns zum Handeln». Kessler spricht damit besonders die Kapazitätsengpässe in den Spitälern Schaffhausen an. Diese mussten Intensiv-Patienten in andere Kantone verlegen.

Der Schaffhauser Regierungspräsident Martin Kessler erklärt im Beitrag von RADIO TOP, welche Massnahmen künftig gelten: 

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In Restaurants dürfen zwar weiterhin vier Personen an einem Tisch sitzen, dies jedoch aus maximal zwei Haushalten. Bei privaten Treffen dürfen sich auch künftig zehn Personen treffen aber auch hier nur aus maximal zwei Haushalten. Die Massnahmen gelten ab Sonntag, 6. Dezember 24 Uhr und bis am DIenstag 22. Dezember um 24 Uhr.

Über die Feiertage dürfen sich somit wieder Personen aus mehr als zwei Haushalten treffen. Dies sei der Regierung wichtig, sagt Martin Kessler: «Es ist ein grosses Anliegen, dass Weihnachten zusammen mit der Familie gefeiert werden kann.»

Weiter schliesst der Kanton verschiedene Institutionen darunter Spielsalons und Casinos, Innenräume von Museen, Kinos, Theater, Jugendtreffpunkten oder Bowling- und Billiardcentern, sowie Erotikbetriebe. Dazu gehen Freizeitanlagen wie Turnhallen, Hallenbäder, Tanzstudios, Fitness- und Wellnesszentren, Eissportanlagen und Innenräume von sonstigen Sportanlagen und Sportstadien zu . Von den Schliessungen ausgenommen ist der Schulsportunterricht der Primar- und Sekundarstufe I sowie für Profisportlerinnen und -sportler.

Take-Away-Betriebe müssen ihren Betrieb von 23 Uhr bis 6 Uhr einstellen.

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M.F.
am 21.01.2021 um 11:05
Offenbar ignorieren auch die SH-Regierung, wie auch unsere im Kt. ZH, vorsätzlich und wider besseren Wissens, die wissenschaftl. Expertisen von Prof. Dr. med. John Ioannidis und seinen MA in causa Nichttauglichkeit von Lockdows aller "Stufen" im Kampf gegen das Coronavirus. Nicht Sars-CoV-2 / Covid-19 sind gefährlich, sondern die meisten staatlich angeordneten Massnahmen und der Angst-, Panik- und Hysterie-Virus unserer Exekutiven von Bund (BR) und den Kantonen (RR). Die Folgeschäden an den Menschen und ihrer finanziellen Siriation ist X-fach schlimmer als das bek. Grippenvirus!!!
Andi
am 06.12.2020 um 16:35
Dass Schaffhausen das Tennis verbietet, wo man 20 m Abstand hat auf 700 m2 ist völlig unverständlich. Bei dieser Massnahme kann es nicht um das Ansteckungsrisiko gehen und auch nicht um die Verminderung von Kontakten, sonst hätte man Restaurants und Läden vorher schliessen lassen. Also kann es nur ein unüberlegter Schnellschuss der Kantonsregierung sein.