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Landwirtschaft im Klettgau von Klimawandel bedroht

Der Kanton Schaffhausen hat eine Studie zur landwirtschaftlichen Bewässerung im Klettgau erarbeitet. Diese kommt zum Schluss, dass der Ackerbau in der Region Klettgau ohne Bewässerung zukünftig nicht mehr möglich sein dürfte.

30.06.2022 / 11:56 / von: evo
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Der Klimawandel wird auch für die Schweiz zur Herausforderung. (Symbolbild: Pexels/Binyamin Mellish)

Der Klimawandel wird auch für die Schweiz zur Herausforderung. (Symbolbild: Pexels/Binyamin Mellish)

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Durch den Klimawandel werden die Sommer trockener. Das spürten Landwirtinnen und Landwirte auch im Kanton Schaffhausen, wo nur wenige Bewässerungsmöglichkeiten aus Rhein, Wutach und Biber vorhanden seien. Das Pilotprojekt «Wasserzukunft Klettgau - Konsequenzen einer möglichen Grundwassernutzung zu Bewässerungszwecken» sei ein Teilprojekt des Pilotprogramms «Anpassung an den Klimawandel» des Bundes, das die Auswirkungen des Klimawandels in der Schweiz untersuche, erklärt der Kanton auf seiner Website. 

Moderate Grundwassernutzung hat keine negativen Konsequenzen

Das Teilprojekt habe den Bewässerungsbedarf der Region untersucht und die die Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel berechnet. Der Ackerbau im Klettgau sei in der heutigen Form wegen der zunehmenden Sommertrockenheit und den daraus resultierenden Ernteausfällen «sehr wahrscheinlich in einem Jahrzehnt nicht mehr möglich», so der Kanton und führt aus, dass ein Verzicht auf die landwirtschaftliche Bewässerung weitreichende Konsequenzen für die Landwirtschaft und das heutige Landschaftsbild im Klettgau hätte.

Das benötigte Wasser könne aus dem Grundwasser abgeschöpft werden – allerdings nicht unbeschränkt. Solange die Wasserentnahme aber moderat bleibe, könne sich der Grundwasserspiegel in den Wintermonaten regenerieren.

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