Pull down to refresh...
zurück

Mildere Strafen für Chefs der Schaffhauser IS-Zelle

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona hat die Strafen für die Chefs der sogenannten Schaffhauser IS-Zelle gesenkt. Das Urteil ist allerdings noch nichts rechtskräftig.

10.12.2017 / 07:26 / von: rwa/sda
Seite drucken Kommentare
0
Das Bundesstrafgericht in Bellinzona. (Bild: wikipedia.org unter Creative Commons)

Das Bundesstrafgericht in Bellinzona. (Bild: wikipedia.org unter Creative Commons)

0
Schreiben Sie einen Kommentar

Wie die «NZZ am Sonntag» gestützt auf das Urteil der Strafkammer des Gerichts berichtet, werden die im Frühling 2016 verhängten Freiheitsstrafen gegen die zwei Drahtzieher vermindert, wie es das Bundesgericht verlangt hatte. Der bisher unveröffentlichte Entscheid datiert vom 31. Oktober. Für einen 31-jährigen Beschuldigten sprechen die Richter eine 44-monatige Freiheitsstrafe statt der ursprünglich 56-monatigen aus, für einen weiteren 36-jährigen mutmasslichen Täter verhängen sie 42 statt der bisherigen 54 Monate.

Der Drahtzieher, der im Rollstuhl sitzt, und sein Komplize wurden wegen Beteiligung an der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) verurteilt. Sie seien für den IS aktiv gewesen und hätten Kontakte mit Terrorführern gepflegt. Das Urteil der Strafkammer ist nicht rechtskräftig, laut einer Sprecherin der Bundesanwaltschaft erhob ein Verteidiger Beschwerde beim Bundesgericht.

Beitrag erfassen

Keine Kommentare