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Nach Ohrfeigen-Attacke: Schaffhauser SP prüft Ausschluss von Stadtparlamentarier

Ein Schaffhauser SP-Grossstadtrat ist wegen versuchter Körperverletzung verurteilt worden. Dies, weil er einen Mann geohrfeigt hat. Die SP prüft seinen Parteiausschluss. Der Politiker argumentiert, er habe aus Notwehr gehandelt.

25.02.2021 / 08:00 / von: sfa
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Ein Schaffhauser Grossstadtrat muss nach einer Verurteilung wegen versuchter Körperverletzung mit dem Parteiausschluss rechnen. (Symbolbild: TELE TOP)

Ein Schaffhauser Grossstadtrat muss nach einer Verurteilung wegen versuchter Körperverletzung mit dem Parteiausschluss rechnen. (Symbolbild: TELE TOP)

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Der Schaffhauser SP-Grossstadtrat Ibrahim Tas ist kürzlich per Strafbefehl wegen versuchter einfacher Körperverletzung verurteilt worden. Er kassierte eine bedingte Geldstrafe und eine Busse. Hintergrund des Urteils ist, dass Tas im Sommer 2019 einen Mann ohrfeigte. Gemäss Aussagen von Tas habe der Mann zuvor seine betagten Eltern angegriffen. Tas selber habe sich vor dem Mann gefürchtet und daher aus Notwehr gehandelt.

Die Schaffhauser SP prüft aufgrund der Verurteilung jedenfalls einen Parteiausschluss, wie die «Schaffhauser Nachrichten» berichten. Demnach müsse Tas seine Version des Vorfalls – also die Notwehrlage – beweisen. Andernfalls werde er ausgeschlossen und aufgefordert, aus dem Grossen Stadtrat zurückzutreten. Die SP/JUSO-Fraktion im Grossen Stadtrat will den Vorfall in Kürze detailliert behandeln. Solange muss Tas seine Ämter ruhen lassen.

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