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Schaffhauser Privatpersonen bieten Unterkünfte für Ukraine-Flüchtlinge an

Bereits mehr als 100 Personen haben sich beim Sozialamt des Kantons Schaffhausen gemeldet, um Ukraine-Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Schätzungsweise 100 bis 150 Geflüchtete aus der Ukraine sollen sich derzeit bereits im Kanton aufhalten.

18.03.2022 / 11:28 / von: sda/evo
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Auch im Kanton Schaffhausen ist die Solidarität mit den Flüchtenden gross. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

Auch im Kanton Schaffhausen ist die Solidarität mit den Flüchtenden gross. (Symbolbild: KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER)

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Neben den Angeboten für Unterbringungsmöglichkeiten haben sich auch rund 120 Personen gemeldet, die beim Dolmetschen oder anderweitig bei der Begleitung von Flüchtlingen helfen könnten, wie das Sozialamt des Kantons Schaffhausen am Freitag mitteilte.

Die kantonalen Behörden seien überwältigt von der grossen Unterstützung. Gleichzeitig rät das Sozialamt allen Geflüchteten und Privatpersonen, die helfen wollten, sich unbedingt bei den Behörden zu melden. Dies diene dem Schutz beider Seiten.

Die private Vermittlung und Aufnahme von Geflüchteten berge erfahrungsgemäss auch Gefahren. Auf den Fluchtwegen und Vermittlungsplattformen würden sich auf Personen bewegen, welche die Situation der Flüchtlinge ausnutzen wollten.

12 Personen in Durchgangszentrum

In den offiziellen Asylunterkünften des Kantons ist die Zahl der geflüchteten Menschen derzeit noch überschaubar: Im Durchgangszentrum Friedeck in Buch sind aktuell 12 Personen aus der Ukraine untergebracht. Eine 6-köpfige Familie konnte bereits in einer Gastfamilie platziert werden. Familien soll grundsätzlich rasch eine Wohnung vermittelt werden.

Weil Ukrainerinnen und Ukrainer ohne Visum einreisen und sich bis zu 90 Tage lang aufhalten dürfen, hat der Kanton keinen genauen Überblick, wie viele Personen sich aktuell in Schaffhausen aufhalten.

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