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SBB zieht erste Bilanz seit Übernahme der Strecke Schaffhausen - Singen

Die SBB befördert seit vier Wochen Reisende auf der Strecke Schaffhausen – Singen und ist zufrieden mit ihren Leistungen. Das, obwohl die Züge noch regelmässig verspätet sind.

17.01.2023 / 19:01 / von: sha/fgr
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Die Turbo-Züge, welche für die SBB fahren, müssen immer wieder auf einen Anschlusszug warten. (Symbolbild: Turbo)

Die Turbo-Züge, welche für die SBB fahren, müssen immer wieder auf einen Anschlusszug warten. (Symbolbild: Turbo)

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Im Interview mit TELE TOP sprechen die Passagiere und die Verantwortlichen der SBB Deutschland über die positive Bilanz:

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Bis zum 11. Dezember 2022 wurde die Zugstrecke Singen – Schaffhausen durch die DB Regio AG befahren. Seit vier Wochen befördert eine Tochtergesellschaft der SBB die Passagiere auf dieser Streckemit Zügen von Turbo. Nach vier Wochen Betrieb auf der Strecke zieht die deutsche SBB GmbH ein positives Fazit trotz Verspätungen.

Pünktlich ist nicht gleich pünktlich

In der Schweiz gilt ein Zug als pünktlich, wenn er weniger als drei Minuten später abfährt. Das haben die Züge der SBB auf der Strecke Schaffhausen-Singen erst nach zwei Wochen Betrieb geschafft, wie die SBB GmbH in einer Mitteilung schreibt. Für das deutsche Verständnis von Pünktlichkeit schneide die SBB aber gut ab. In Deutschland gilt ein Zug als pünktlich, wenn er weniger als sechs Minuten Verspätung hat. Diese Vorgabe habe die SBB in den ersten vier Betriebswochen fast immer eingehalten.

Kritik wird abgeschoben

«Der Grund für die Verspätungen lag bei über dreiviertel der Fälle ebenfalls in sekundären Ursachen», rechtfertigt sich die SBB. Unter anderem mussten ihre Züge auf einen Anschluss warten und verspäteten sich dadurch.

Fast alle Züge sind auch wirklich gefahren

Die Züge der SBB haben in den letzten vier Wochen im Gegensatz zu ihrer Vorgängerin fast alle Verbindungen befahren. Laut Medienmitteilung der SBB fielen beim Altbetreiber teilweise über 50 Prozent der Fahrten aufgrund von Personal- oder Fahrzeugmangel aus. Die SBB habe hingegen praktisch alle Verbindungen befahren, nur ein paar wenige Leistungen konnten aufgrund von Infrastrukturstörungen oder Fremdeinwirkung Dritter nicht durchgeführt werden.

 

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