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Schaffhausen fördert Solarzellen und Ladestationen für Elektroautos

Der Kanton Schaffhausen passt sein Energieförderprogramm leicht an: Er erhöht die Beiträge für grosse Solarstromanlagen und richtet seine Unterstützung im Bereich der Elektromobilität neu aus.

10.01.2022 / 12:17 / von: sas/sda
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Der Kanton Schaffhausen zahlt neu für Ladestationen für Elektroautos einen Förderbeitrag aus. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

Der Kanton Schaffhausen zahlt neu für Ladestationen für Elektroautos einen Förderbeitrag aus. (Symbolbild: KEYSTONE/LAURENT GILLIERON)

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Der Kanton Schaffhause wird im Jahr 2022 neu Beiträge ausrichten, wenn in Mehrfamilienhäusern sowie in Gewerbe- oder Bürogebäuden Ladestationen für Elektrofahrzeuge installiert werden, wie das Baudepartement am Montag mitteilte. 

Im Gegenzug werden gewisse Beiträge - etwa bei den Batteriespeichern und bei den Elektroautos - gekürzt. Dies begründet der Kanton mit der technischen Entwicklung. So seien Batteriespeicher günstiger geworden. Zudem würden Autohersteller eine immer breitere Palette an E-Modellen in unterschiedlichen Preisklassen anbieten.

Ab 2022 wird der Kanton Schaffhausen für Solarstromanlagen, die mehr als 60 Kilowatt Leistung erbringen, einen höheren Förderbeitrag pro Kilowatt ausrichten. Statt 100 wird es neu 300 Franken geben, wie es in der Mitteilung heisst. «Die Förderung beschränkt sich auf Anlagen ohne oder mit wenig Eigenverbrauch», wie der Kanton festhält. Denn diese Anlagen seien noch nicht wirtschaftlich.

Das Energieförderprogramm des Kantons Schaffhausen werde nach wie vor rege genutzt, heisst es in der Mitteilung. 2021 habe die Zahl der bewilligten Gesuche im Bereich der Förderung von Energieeffizienzmassnahmen und erneuerbaren Energien im Vergleich zum Vorjahr um 45 Prozent zugenommen. Das Programm leiste einen wichtigen Beitrag, um die Ziele der nationalen und kantonalen Energiestrategie erreichen zu können.

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