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Schaffhausen kippt Zwei-Haushalte-Regel

Im Kanton Schaffhausen dürfen sich ab dem 1. März wieder Leute aus mehr als zwei Haushalten treffen. Die Regel galt seit Anfang Dezember. Schaffhausen gehörte damit zu den strengsten Kantonen der Schweiz.

25.02.2021 / 11:02 / von: sfa
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In Schaffhausen dürfen sich am ab Montag wieder Personen aus drei oder mehr Haushalten treffen. (Symbolbild: Keystone/DPA/WOLFRAM STEINBERG)

In Schaffhausen dürfen sich am ab Montag wieder Personen aus drei oder mehr Haushalten treffen. (Symbolbild: Keystone/DPA/WOLFRAM STEINBERG)

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In der Schweiz treten am 1. März

erste Lockerungen der Corona-Massnahmen

in Kraft – unter anderem dürfen Läden und Zoos wieder öffnen. Der Kanton Schaffhausen schliesst sich dem Bundesrat nun an und lockert seine spezifischen Regeln ebenfalls, wie er in einer Mitteilung schreibt: Die Zwei-Haushalte-Regel wird aufgehoben. Entsprechende Pläne hatte der Kanton bereits vor einer Woche durchsickern lassen. 

Damit dürfen sich ab 1. März auch im Kanton Schaffhausen wieder Personen aus mehr als zwei Haushalten treffen. Die Obergrenze für Treffen in Innenräumen liegt allerdings national weiterhin bei fünf. Im Kanton Schaffhausen galt die Zwei-Haushalte-Regel seit Anfang Dezember und damit gesamthaft fast drei Monate lang. Schaffhausen ging damit deutlich weiter als der Bund, welcher die Zwei-Haushalte-Regel stets nur als Empfehlung, nicht als Vorschrift, vorgegeben hatte. Punkto Corona-Zahlen gehört Schaffhausen derzeit denn auch zu den absoluten Musterschülern: Am Donnerstag etwa meldete der Kanton für die letzten 24 Stunden gerade mal einen einzigen neuen Fall.

Auch im Kanton Thurgau

galt zuletzt noch eine Zwei-Haushalte-Regel. Auch der Kanton Thurgau hat allerdings entschieden, diese nicht mehr zu verlängern. Sie gilt damit - analog zum Kanton Schaffhausen - nur noch bis Sonntag.

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Joxy
am 26.02.2021 um 22:48
Wäre wohl gescheiter wenn man mit den Impfungen vorwärts machen würde.Es ist eine Schande, dass der Regierungsrat es nicht fertig bringt, mehr Impfdosen zu besorgen.