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Schaffhausen macht Druck für besseren Zugverkehr nach Thayngen

Der Zugverkehr zwischen Schaffhausen und Thayngen sorgt für Ärger: Die DB-Züge sind unpünktlich, fallen ganz aus, sie sind dreckig und es gibt zu wenig Platz. Nun vergibt Baden-Württemberg die Strecke neu und der Kanton macht Druck für Verbesserungen. Der Kantonsrat hat am Montag ein entsprechendes Postulat mit nur einer Gegenstimme überwiesen.

24.01.2022 / 19:13 / von: sas/sda/fgr
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Wie sich Postulent Tim Bucher und Thayngens Gemeindepräsident Marcel Fringer für mehr Qualität einsetzten – im Beitrag von TELE TOP:

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Es sei höchste Zeit, ein Zeichen zu setzen, sagte Postulent Tim Bucher (GLP). Die Qualität sei inakzeptabel, sagte auch der zuständige Regierungsrat Martin Kessler (FDP). Der Regierungsrat habe beim Verkehrsministerium in Baden-Württemberg und bei der DB reklamiert.

Eine Direktvergabe der Strecke an die SBB, wie im Postulat gefordert, sei aber wegen des gültigen Staatsvertrags nicht möglich. Die Strecke gehört nicht Schaffhausen sondern ist Teil des deutschen Schienennetzes.

Die Regierung begrüsste jedoch das Postulat. Damit könne mehr Druck gemacht werden, damit die Strecke auf Schweizer Qualitätsniveau betrieben werden könne. Geprüft werde auch, Busse einzusetzen oder die S-Bahnlinie zu verlängern. Dies sei jedoch ein komplexes Verfahren und am Fahrplan etwas zu ändern brauche viele Jahre. «Erste Priorität ist, dass Service und Fahrplan eingehalten werden», sagte Kessler.

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