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Schaffhausen sucht einen neuen Kantonsratspräsidenten

Eigentlich hätte Philippe Brühlmann (SVP) im nächsten Jahr Präsident des Kantonsrats werden sollen. Mit seiner Abwahl aus dem Kantonsrat am letzten Sonntag ist nun unklar wer nach Kantonsratspräsident Lorenz Laich (FDP) das Amt übernimmt.

29.09.2020 / 19:34 / von: rof/mle
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s ist ein Ehrenamt: das Schaffhauser Ratspräsidium. Nebst Kantonsratssitzungen leiten gehören auch viele Nebengeschäfte zur Aufgabe des obersten Kantonsratsmitglieds. (Screenshot: TELE TOP)

s ist ein Ehrenamt: das Schaffhauser Ratspräsidium. Nebst Kantonsratssitzungen leiten gehören auch viele Nebengeschäfte zur Aufgabe des obersten Kantonsratsmitglieds. (Screenshot: TELE TOP)

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Es ist ein Ehrenamt: das Schaffhauser Ratspräsidium. Nebst Kantonsratssitzungen leiten gehören auch viele Nebengeschäfte zur Aufgabe des obersten Kantonsratsmitglieds. Bis Ende Jahr leitet noch Lorenz Laich von der FDP den Kantonsrat. Dann folgt eigentlich die SVP mit Philippe Brühlmann. Doch nun ist dieser aus dem Kantonsrat abgewählt worden. Stattdessen zieht die Thaynger SVP-Gemeinderätin Andrea Müller ins Parlament ein.

Wie SVP-Parteipräsident Walter Hotz gegenüber TELE TOP sagt, ist keine Frau interessiert das Amt zu übernehmen, da alle anderweitig ihre aktuellen Ämter verfolgen wollen. Doch es gebe genug fähige Kandidaten.

Wegen den Herbstferien finden aktuell keine Fraktionssitzungen statt, doch Walter Hotz habe per Mail mit möglichen Anwärtern Kontakt und zwei Ratsmitglieder hätten schon Interesse bekundet. Die drei ehemaligen Ratspräsidenten der SVP: Markus Müller, Peter Scheck und Walter Hotz - so vermuten die «Schaffhauser Nachrichten» - hätten nicht erste Priorität. Man wolle ein neues Ratspräsidiumsgesicht.

Für AL-Kantonsrat Matthias Frick unverständlich, dass die SVP einen neuen Nachfolger für Brühlmann suche, es stehe mit Stefan Lacher (Juso) der 2. Vizepräsident bereit. Auch der Grüne Parteipräsident Roland Müller wünscht sich Stefan Lacher als Nachfolger von Lorenz Laich. Schliesslich habe dieser Erfahrung im Ratsgeschäftsprozess und die SVP könne 2022 wieder einen Ratspräsidenten stellen. Walter Hotz winkt jedoch ab: «Das ist keine Option für uns!»

Stefan Lacher, 2. Vizepräsident, will auf Anfrage von TELE TOP dem möglichen Nachfolger helfen, dass dieser das Amt ausführen könne. Er sei aber auch bereit, das Ratspräsidium ein Jahr früher zu übernehmen, sofern der Kantonsrat dies wolle. Die SVP will jedoch schon bald einen neuen Nachfolger kommunizieren.

TELE TOP hat mit Walter Hotz (SVP), Matthias Frick (AL) und Roland Müller (Grüne) über den möglichen Nachfolger gesprochen:

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