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Schaffhausen soll für 80 Millionen Franken ein neues Hallenbad bekommen

Der Schaffhauser Stadtrat hat am Donnerstag seine Pläne für ein neues Hallenbad im KSS Freizeitpark auf der Breite präsentiert. Das Projekt kostet voraussichtlich 80 Millionen Franken, die Stadt soll davon knapp 32 Millionen Franken zahlen.

19.05.2022 / 11:15 / von: kwi/svb
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Das Hallenbad im KSS Freizeitpark Schaffhausen soll für 80 Mio. Franken neugebaut werden. (Bild: KSS Schaffhausen)

Das Hallenbad im KSS Freizeitpark Schaffhausen soll für 80 Mio. Franken neugebaut werden. (Bild: KSS Schaffhausen)

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Der KSS-Freizeitpark Schaffhausen ist heute ein beliebter Sport- und Erholungsort, doch das Hallenbad aus den 1960er Jahren ist in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Nachdem der Grosse Stadtrat am 16. Juni 2020 einen Planungskredit für eine Machbarkeitsstudie für einen Neubau bewilligt hat, zeigt der Stadtrat nun in seiner Vorlage auf, wie der Hallenbad-Neubau umgesetzt werden kann. Das Investitionsvolumen liegt bei rund 80 Mio. Franken. Nach Abzug aller Fördergelder und Beiträge verbleiben der Stadt Investitionen in der Höhe von 31.7 Mio. Franken. Dies schreibt die Stadt Schaffhausen in einer Mitteilung.

Zeitgemässe Attraktivierung des Angebots und verbesserte Energieeffizienz

Das Hallenbad soll massvoll, zeitgemäss und bedarfsgerecht erweitert und attraktiver werden. Es soll künftig über ein Schwimmbecken mit acht Bahnen à 25 m (heute 6 Bahnen), ein Lehrschwimmbecken, ein Kursbecken mit Hubboden, ein separates Sprungbecken und einen grosszügigen Kinderplanschbereich verfügen. Auch im neuen Hallenbad ist eine Rutschbahn geplant, welche in ein separates Landebecken führt. Das neue Warmwasser-Aussenbecken wird verkleinert aber optimiert und attraktiver gestaltet. Im Obergeschoss ist eine Wellness-Anlage mit gestalteter Dachlandschaft vorgesehen. Der Hallenbad-Neubau umfasst weiter einen zentralen Eingang für alle Angebote der KSS, ein grösseres und von aussen zugängliches Restaurant, eine Tiefgarage, eine neue Technikzentrale sowie Betriebs- und Mietflächen.

Der Neubau soll nach neusten energetischen Standards erstellt werden. Durch eine kombinierte Technikzentrale für das neue Hallenbad, das Freibad und die Eisbahn soll die Effizienz und die Umweltfreundlichkeit der Anlage verbessert werden und die durch die Eisproduktion entstehende Abwärme soll in einem Wärmeverbund optimal genutzt werden können.

Investitionskosten für die Stadt von 31.7 Mio. Franken

Der Hallenbadneubau löst ein Investitionsvolumen von brutto 80 Mio. Franken aus. Davon sollen basierend auf dem kantonalen Sportanlagenkonzept (KASAK) 15 % vom Kanton getragen werden. Der Regierungsrat hat diesbezüglich in einem Regierungsratsbeschluss die Absicht erklärt, zu Handen des Kantonsrats eine entsprechende Vorlage auszuarbeiten. Die Jakob und Emma Windler-Stiftung hat sich bereit erklärt, das Projekt mit 50 Prozent der nach Abzug des Kantonsbeitrages und der Vorsteuer verbleibenden Kosten, bzw. mit maximal 30 Mio. Franken zu unterstützen. Nach Abzug aller Beiträge und Fördergelder verbleibt bei der Stadt damit eine Investitionslast von 31.7 Mio. Franken.

Abstimmung 2023, Eröffnung 2029 geplant

Über den Neubau des Hallenbades wird die städtische Stimmbevölkerung voraussichtlich im Frühling 2023 entscheiden. Erst nach der Kreditbewilligung wird ein Architekturwettbewerb durchgeführt und ein konkretes Bauprojekt ausgearbeitet. Dieses Vorgehen nach dem sogenannten «St. Galler Modell» erlaubt es, dass die demokratische Mitsprache zu einem frühen Zeitpunkt und bevor grosse Summen für die Planung ausgegeben werden, möglich ist. Die Umsetzung ist ab 2025 (Provisorien und Technikzentrale) beziehungsweise 2027 (Hallenbad) geplant, die Neueröffnung 2029.

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Jomtien
am 22.05.2022 um 16:00
Schön und gut , aber hat die Rot/Grüne Regierung nicht schon genügend Denkmäler erstellt ??? Aber klar ,es hat ja genügend Geld in der Staatskasse . Nur KEINES für Steuererleichterungen des kleinen Mannes . Und nicht immer wieder an die von der SP bevorzugten "Bonzen".Und so macht die Regierung uns zu braven Steuerzahlern denn das Bad soll ja für die Allgemeinheit sein !!!!