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Schaffhausen verzeichnet 2020 wegen Pandemie 50 Prozent weniger Verkehr

Die Pandemie beeinflusst auch den Verkehr: Im Kanton Schaffhausen waren 2020 bis zu 30 Prozent weniger Fahrzeuge auf den Kantonsstrassen unterwegs im Vergleich zum Vorjahr. Im Monat April - während des Lockdowns - waren es teilweise sogar bis um die Hälfte weniger.

04.03.2021 / 13:56 / von: mle/sda
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Auf den Schaffhauser Kantonsstrassen herrschte im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie teils massiv weniger Verkehr. (Symbolbild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

Auf den Schaffhauser Kantonsstrassen herrschte im Jahr 2020 wegen der Corona-Pandemie teils massiv weniger Verkehr. (Symbolbild: KEYSTONE/MELANIE DUCHENE)

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Das verringerte Verkehrsaufkommen wirkte sich auch auf die Einnahmen bei der Mineralölsteuer aus: Diese gingen im Vergleich zu 2019 um acht Prozent zurück, wie der Kanton Schaffhausen am Donnerstag mitteilte.

Die Ortsdurchfahrt Neuhausen am Rheinfall verzeichnete 2020 einen Verkehrs-Rückgang um etwa die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Das lag allerdings nicht an der Coronapandemie. Der im Dezember eröffnete Galgenbucktunnel schluckt mittlerweile durchschnittlich 19'000 Fahrzeuge pro Tag.

Regional hat sich das Verkehrsaufkommen auf der West-Ost-Verbindung zwischen dem Klettgau und der Stadt Schaffhausen jedoch nicht verändert.

Der Veloverkehr indes hat sich vor allem zeitliche verschoben: nachmittags, abends und am Wochenende kam es zu einer «bedeutsamen» Zunahme. So wurden auf der Kantonsstrasse H14 in der Engi etwa 39 Prozent mehr Velos erfasst.

Das Tiefbauamt betreibt auf den Kantonsstrasse 14 permanente Verkehrsmessstellen für den motorisierten Verkehr sowie 5 Messstellen für den Veloverkehr.

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