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Schaffhausen will als Arbeitgeberin attraktiver werden

Der Stadtrat von Schaffhausen beabsichtigt die Einführung einer zweijährigen Lohnfortzahlung bei Ausfällen aufgrund von Krankheit für alle Mitarbeiter. Deren Prämien sollen zu zwei Drittel von der Stadt und zu einem Drittel von den Mitarbeitenden finanziert werden.

12.02.2019 / 17:13 / von: lli
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Der Schaffhauser Stadtrat unterbreitet die Vorlage dem Grossen Stadtrat. (Quelle: wikipedia.org/Hauserphoton unter Creative Commons)

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Die Stadt Schaffhausen will als Arbeitgeberin in Form einer obligatorischen Krankentaggeldversicherung attraktiver werden, wie der Stadtrat in einer Mitteilung schreibt. Die zweijährige Lohnfortzahlung soll zu zwei Dritteln von der Stadt und zu einem Drittel von den Mitarbeitenden finanziert werden. Damit will sie mit anderen Städten und Kantonen Konkurrenzfähig bleiben. Die Vorlage wird vom Schaffhauser Stadtrat dem Grossen Stadtrat unterbreitet.

 

Neue Regelung für Lohnfortzahlung im Krankheitsfall https://t.co/eeKN7f9fKQ

— Schaffhausen (@SH_news) February 12, 2019

 

Keine Kostenerhöhung geplant

Heute bezahlt die Stadt Schaffhausen bei Ausfällen aufgrund einer Krankheit während einem Jahr den vollen Lohn aus. Die Kosten dafür belaufen sich momentan auf knapp eine Million Franken jährlich. Diese Summe soll sich auch mit dem neuen System nicht erhöhen.

Mitarbeitende haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich freiwillig auch für das zweite Jahr der Arbeitsunfähigkeit zu versichern. Die Prämien für diese Zusatzversicherung gehen vollumfänglich zu ihren Lasten. Diese Regelung erlaubt es der Versicherung allerdings, Mitarbeitenden mit einem erhöhten Gesundheitsrisiko den Beitritt zur freiwilligen Versicherung für das zweite Krankheitsjahr zu verweigern.

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