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Schaffhauser Alpenseglerkolonie bekommt bessere Brutbedingungen

Knapp zwei Jahre lang wurde die Aussenhülle des Obertorturms in Schaffhausen restauriert. Eine eingenistete Alpenseglerkolonie erschwerte die Arbeiten, trotzdem konnte der Obertorturm für die nächsten Generationen als prägendes Element des Stadtbildes erhalten bleiben.

13.02.2020 / 19:02 / von: slu
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Der Obertorturm aus der Innenperspektive (Screenshot: TELE TOP)

Der Obertorturm aus der Innenperspektive (Screenshot: TELE TOP)

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Die Stadt Schaffhausen gab am Donnerstag exklusive Einblicke in die Arbeiten, die über die letzten zwei Jahre gemacht wurden. Lukas Wallimann, Projektleiter Denkmalpflege, sagt dazu nur: «Der Turm sieht zwar von aussen immer noch gleich aus, das nehmen uns die Schaffhauser aber sicher nicht übel».

Die grösste Herausforderung war, die angesiedelte Alpenseglerkolonie nicht in der Brutphase zu stören. Dafür wurde in den Sommermonaten extra die Gerüste im oberen Bereich abgebaut, damit die gefährdeten Tiere hindernisfrei den Turm anfliegen können. Diese Rücksichtnahme freut auch Martin Roost vom Vogel und Naturschutzverein Turdus Schaffhausen. Sie betreuen die Vögel im Obertorturm schon seit fast 30 Jahren und haben sich sofort eingeschalten, als die Sanierung bekannt wurde, meint er.

Der Alpensegler befindet sich zwar auf der Roten Liste, akut vom Aussterben ist er aber noch nicht bedroht. Trotzdem dürften sich die 50 bis 80 Brutpaare im Obertorturm über die verbesserten Brutbedingungen freuen.

Wie der Obertorturm nach der Restaurierung aussieht, erfahren Sie im Beitrag von TELE TOP:

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Wie die Arbeiten verlaufen sind und was es für Schwierigkeiten gab, im Beitrag von RADIO TOP:

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