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Schaffhauser Bevölkerung kann mit Elektrobussen probefahren

Die Stadt Schaffhausen setzt bei ihren Bussen auf Batterie. Sagt das Stimmvolk am 17. November ja, rollen künftig nur noch Elektrobusse durch die Stadt. Am 14. September startet der Pilotbetrieb, die Bevölkerung kann mit dem neuen Bus Probe fahren.

13.09.2019 / 11:16 / von: mle/sda
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Die Stadt Schaffhausen setzt bei ihrem Busverkehr auf Batterie. (Bild: zVg/Stadt Schaffhausen)

Die Stadt Schaffhausen setzt bei ihrem Busverkehr auf Batterie. (Bild: zVg/Stadt Schaffhausen)

Sagt das Stimmvolk am 17. November ja, rollen künftig nur noch Elektrobusse durch die Stadt.(Bild: zVg/Stadt Schaffhausen)

Sagt das Stimmvolk am 17. November ja, rollen künftig nur noch Elektrobusse durch die Stadt.(Bild: zVg/Stadt Schaffhausen)

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In den nächsten zehn Jahren soll die gesamte Dieselbusflotte der Verkehrsbetriebe Schaffhausen (VBSH) für rund 58 Millionen Franken durch Elektrobusse ersetzt werden. Am 2. Juli hatte das Stadtparlament einem Darlehen für die Beschaffung der ersten 15 Busse und der Erweiterung des Busdepots zugestimmt.

Nun soll die Bevölkerung die Gelegenheit erhalten, einen der neuen Busse - der äusserlich fast eher aussieht wie ein Tram - kennenzulernen. Vom 14. September bis am 11. Oktober wird der Bus täglich im Einsatz sein, wie die VBSH am Freitag mitteilten. Alle Fahrten sind öffentlich und kostenlos.

Der Elektrobus verkehrt auf dem normalen städtischen Liniennetz jeweils ab Bahnhof Schaffhausen. An den Wochenenden soll er auch auf den Regionalbuslinien zum Einsatz kommen.

Auf der Jungfernfahrt am Samstag hält er noch beim Kraftwerk, von wo der Strom für die Busse kommt. Der Stadtpräsident lädt dort die ersten Fahrgäste auf eine kurze Besichtigung des Rheinkraftwerks ein.

Bevölkerung darf mitbestimmen

Beim Pilotbus handelt es sich um einen Gelenkbus des Typs «ietram» der spanischen Firma Irizar mit einer Länge von 18 Metern. Er wurde vom Bundesamt für Verkehr (BAV) vergangene Woche erfolgreich geprüft, wie die VBSH schreiben. In den vergangen Tagen seien mit dem Bus umfassende Belastungstests auf dem gesamten Liniennetz durchgeführt worden.

Das Innere des Busses entspreche noch nicht der Schaffhauser Ausführung. Für die Gestaltung der Sitze etwa wird die Bevölkerung miteinbezogen. Die Fahrgäste können im Informationszentrum an der Bahnhofstrasse die verschiedenen Sitze testen und abstimmen. Das letzte Wort zum Projekt haben sie dann ohnehin am 17. November bei der Volksabstimmung.

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