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Schaffhauser CVP-Politiker von Belästigungsaffäre eingeholt

Die Schaffhauser CVP muss ihre Liste für die Nationalratswahlen anpassen. Franz Marty zieht sich zurück. Der Grund: Er ist wegen telefonischer Belästigung einer Lehrtochter verurteilt worden.

21.03.2019 / 19:24 / von: vbu
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Franz Marty - Ex-Parteipräsident der CVP Stein am Rhein (Bild: cvp-sh.ch)

Franz Marty - Ex-Parteipräsident der CVP Stein am Rhein (Bild: cvp-sh.ch)

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Franz Marty, der Präsident der CVP Stein am Rhein, hat bisher auf der Nominationsliste der Schaffhauser CVP für die Nationalratswahlen im Herbst figuriert. Nun zieht er seine Kandidatur für den Nationalrat zurück.

In einer Mitteilung der Schaffhauser CVP heisst es dazu: «Marty zieht damit die Konsequenz aus einem gegen ihn wegen der telefonischen Belästigung einer Lehrtochter vor fünf Jahren erlassenen Strafbefehl. Marty hat gestern den Parteivorstand über diesen Strafbefehl informiert; die Partei wusste bisher nichts von diesem Verfahren.»

Das Franz Marty zur Last gelegte Verhalten sei nicht tolerierbar, und der Parteivorstand begrüsse den Rückzug von Martys Kandidatur, heisst es weiter.

Auf Anfrage von RADIO TOP sagt Christophe Zumstein, der Vizepräsident der CVP Schaffhausen: «Wir haben natürlich im Vorfeld nicht abgeklärt, ob solche Vorfälle in der Vergangenheit der Kandidaten vorliegen. Das hätten wir rückblickend wohl tun sollen.»

Marty hat zudem mit sofortiger Wirkung das Präsidium der CVP Stein am Rhein aufgegeben und ist aus dem Parteivorstand zurückgetreten.

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