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Schaffhauser Impfaktion in albanisch-dominierter Moschee

Eine mobile Impfequipe des Schaffhauser Gesundheitsamtes hat am Freitagnachmittag die Mekka Moschee besucht: Von den rund 50 Personen, die den Gottesdienst besucht hatten, haben sich zwölf spontan gegen Covid-19 impfen lassen.

17.09.2021 / 17:21 / von: sda/mma/mst
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Zwölf Personen holten sich den spontanen Piks. (Bild: TELE TOP/Mikko Stamm)

Zwölf Personen holten sich den spontanen Piks. (Bild: TELE TOP/Mikko Stamm)

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Im Kanton Schaffhausen hat am Freitag eine mobile Equipe in der Mekka Moschee geimpft. Zwölf der rund 50 anwesenden Gottesdienstbesucher nutzten das Angebot. Die damit erreichte Impfquote von 25 Prozent bezeichnet das kantonale Gesundheitsamt in einer Mitteilung als erfreulich.

RADIO TOP hat die Impfaktion mitverfolgt:

audio

Dank der mobilen Equipe habe der bürokratische Prozess, der mit der Impfung zusammenhänge und für fremdsprachige Menschen eine grosse Hürde darstelle, vereinfacht werden können, heisst es in der Mitteilung. Zudem habe die Impfung in einer für die Gläubigen gewohnten und sicheren Umgebung stattgefunden.

Die Aktion wurde auf Initiative der albanisch-dominierten Mekka Moschee sowie in Zusammenarbeit mit der Schaffhauser Integrationsfachstelle "Integres" und dem Schaffhauser Covid Team realisiert.

Die Schaffhauser Impfkampagne schreite voran, hält das Gesundheitsamt fest. Neben dem ausgeweiteten Walk-In Angeboten im Impfzentrum und in Apotheken bilden der Impfbus sowie mobile Impfequipen eine weitere niederschwellige Möglichkeit, sich terminlos, unkompliziert und wohnortnah impfen zu lassen.

Im Interview mit TELE TOP erzählen Mitglieder der Mekka Moschee, warum sie das Impfangebot nutzten:

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