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Schaffhauser Polizei nimmt mutmasslichen Geldabholer fest

Im Zusammenhang mit der Telefonbetrugsmasche «Falscher Polizist» hat am Dienstag eine mutmassliche Täterschaft in der Stadt Schaffhausen eine 96-jährige Frau um 14'000.- Franken betrogen. Bereits am gleichen Abend konnte die Schaffhauser Polizei in der Stadt Schaffhausen einen mutmasslichen Täter (Geldabholer) festnehmen. Aktuell sind intensive Ermittlungen in dieser Angelegenheit im Gange, wie die Schaffhauser Polizei in einer Mitteilung schreibt.

13.05.2024 / 12:13 / von: lme
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Ein Betrüger hat sich letzte Woche fälschlicherweise als Polizist ausgegeben. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

Ein Betrüger hat sich letzte Woche fälschlicherweise als Polizist ausgegeben. (Archivbild: KEYSTONE/ENNIO LEANZA)

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Am Dienstag rief ein unbekannter Telefonbetrüger eine 96-jährige Frau aus dem Kanton Schaffhausen an und gab sich als Polizist aus. In der Folge spielte er der Frau falsche Tatsachen vor, wonach ihr Geld bei der Bank nicht sicher sei, weshalb sie dieses abheben und an einem Krypto-Automaten einzahlen müsse. Hierfür würde sie von einem Chauffeur abgeholt. In dieser falschen Annahme liess sich das Opfer von der mutmasslichen Täterschaft, die sie kurze Zeit später zu Hause abholte, zu zwei Bankinstituten fahren, wo sie einmal 8'000.- Franken und einmal 6'000.- Franken abhob. Der mutmassliche Geldabholer zahlte anschliessend den Geldbetrag an einem Krypto-Automaten ein.

Aufgrund intensiver Ermittlungen konnte der mutmassliche Geldabholer, ein 61-jähriger Mann, noch am selben Abend von der Schaffhauser Polizei verhaftet werden. Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Der mutmassliche Geldabholer wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.

Die Schaffhauser Polizei rät in diesem Zusammenhang zu dringender Vorsicht vor Telefonbetrügern. Ob sich diese nun als falsche Polizisten, Gesundheitsbeamte oder vermeintliche Enkelkinder ausgeben, allesamt bauen sie in kurzer Zeit einen immensen psychischen Druck bei Angerufenen auf.

Weitere Infos finden sich unter www.telefonbetrug.ch.

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