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Schaffhauser Stadtrat will Parkplatzverordnung anpassen

Geänderte Rahmenbedingungen und neue Bedürfnisse sollen sich auch in der Parkplatzverordnung niederschlagen. Das Gesetz stammt noch aus dem Jahr 1971 und wurde das letzte Mal 1990 revidiert. Nun soll die Anzahl und Anordnung von privaten Abstellplätzen neu geregelt werden.

30.11.2022 / 10:40 / von: jma
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Der Verkehrsfluss soll auch mit steigendem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum gewährleistet werden, insbesondere für den ÖV und denjenigen, die auf das Auto angewiesen sind. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

Der Verkehrsfluss soll auch mit steigendem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum gewährleistet werden, insbesondere für den ÖV und denjenigen, die auf das Auto angewiesen sind. (Symbolbild: KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER)

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Wie die Stadt Schaffhausen in einer Medienmitteilung schreibt, sei der haushälterische Umgang mit dem Boden wichtiger geworden. Die neue Parkplatzverordnung des Stadtrates Schaffhausen soll den geänderten Bedürfnissen und den neuen Rahmenbedingungen Rechnung tragen.

Bevölkerungsentwicklung als treibende Kraft

Die Bevölkerungsentwicklung in der Stadt Schaffhausen zusammen mit den Arbeitsplätzen wirken sich auf die Verkehrssituation aus. Die für das Parkieren benötigten Flächen sollen stadtverträglich und bedarfsgerecht angeordnet und effizient genutzt werden. Der Stadtrat sieht dazu eine Lockerung der Pflicht zur Erstellung von Parkplätzen sowie Maximalwerte. Neu geregelt werden sollen ausserdem die Kriterien für die Unterschreitung der Minimalwerte, weiter soll die Anzahl Pflicht-Parkplätze reduziert werden. Auch sollen Abweichungen vom Maximalwert unter gewissen Bedingungen möglich sein. Eine neue Regelung der Abstellplätze soll auch die Abstimmung mit dem ÖV-Angebot verbessern sowie genügend Raum für Rad- und Motorradabstellplätze lassen.

Der Entwurf der neuen Verordnung wurde den Parteien, Verbänden und Vereinen vorgelegt. Die Auswertung bestätigt den Revisionsbedarf, bei einzelnen Aspekten aber gehen die Meinungen weit auseinander. Darum wurden nach der Vernehmlassung verschiedene Änderungen vorgenommen. Ergänzt wurden Regelungen, welche einerseits den Maximalwert flexibler gestalten und andererseits die minimal erforderliche Anzahl Abstellplätze reduzieren. Mit besonderen Bestimmungen wird auf Bedürfnisse von Unternehmen Rücksicht genommen.

Die revidierte Verordnung unterstützt die im Richtplan Siedlung aufgezeigte Entwicklung. Der Bedarf, eine reduzierte Anzahl Parkplätze zuzulassen, besteht sowohl aufgrund gesellschaftlicher Veränderungen als auch aus wirtschaftlichen Gründen. Der Verkehrsfluss soll auch mit steigendem Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum gewährleistet werden, insbesondere für den ÖV und denjenigen, die auf das Auto angewiesen sind.

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Ruggero
am 01.12.2022 um 15:39
Das tönt alles etwas kompliziert. Zusammenfassend gesagt, gehts wahrscheinlich darum Parkfläche zu reduzieren und die restlichen Parkplätze zu verteuern. Hoffentlich profitiert dabei auch der Langsamverkehr.