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Schaffhauser Weinernte leidet unter dem Regen-Wetter

Der viele Regen bietet idealen Nährboden für Pilzbefall bei den Schaffhauser Trauben. Der Pilz unter dem Namen Mehltau beschädigte zahlreiche Reben. Eine provisorische Schätzung des Branchenverbandes geht von 30 bis 40 Prozent Ernteausfall aus.

02.08.2021 / 19:55 / von: svb
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Eine provisorische Schätzung des Branchenverbandes geht wegen des Regens von 30 bis 40% Ernteausfall aus. (Bild: TELE TOP)

Eine provisorische Schätzung des Branchenverbandes geht wegen des Regens von 30 bis 40% Ernteausfall aus. (Bild: TELE TOP)

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Nachdem die letzten beiden Jahre zu trocken waren für die Trauben, ist es dieses Jahr zu nass. Die Schaffhauser Winzer kämpfen mit dem vielen Regen. Dieser bietet Idealen Nährboden für den Pilz namens Mehltau der insbesondere die Traubensorte der Blauburgunder angreift. Dies ist für die Schaffhauser Winzer insbesondere schmerzhaft, da ihre Weinregion unter dem Namen Schaffhauser Blauburgunderland vermarktet wird.

Von den Ernteausfällen ist auch der Präsident des Branchenverbandes Schaffhauser Wein, Christian Roth, betroffen. Er hat auf seinem eigenen Rebberg je nach Rebe Ausfälle von zwischen 20 und 80 Prozent zu beklagen. Im ganzen Kanton schätzt er einen durchschnittlichen Ernteausfall von 30 bis 40 Prozent. Diese Schätzung ist nicht abschliessend. Der tatsächliche Ausfall bis Ende Jahr hängt noch sehr stark vom Wetter in den nächsten Wochen ab.

Insgesamt geht Roth aber davon aus, dass die Schaffhauser Winzer sich an regelmässige Ernteausfälle gewöhnen müssen. Denn die zunehmende Regelmässigkeit von Extremwetter aufgrund des Klimawandels wird auch ihnen die Arbeit zunehmend erschweren.

Im Interview mit TELE TOP erklärt Christian Roth, weshalb der viele Regen den Winzern zusetzt und was die Auswirkungen des diesjährigen Sommerwetters auf die Weinernte ist:

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