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Schweiz reist ohne Schelker und Maros an Handball-WM

Die beiden Kadetten-Spieler Luka Maros und Jonas Schelker sind positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Handball-Nationalmannschaft der Schweiz ist deshalb ohne die beiden nach Ägypten geflogen. Das erste Spiel der Schweizer ist am Donnerstagabend gegen Österreich.

14.01.2021 / 10:31 / von: sbr/sda
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Jonas Schelker ist wie Lukas Maros positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Jonas Schelker ist wie Lukas Maros positiv auf das Coronavirus getestet worden. (Bild: KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

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Das Schweizer Nationalteam ist ohne die Aufbauer Jonas Schelker und Luka Maros nach Ägypten an die WM gereist. Die beiden Spieler der Kadetten Schaffhausen sind am Mittwoch positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie waren jedoch wie alle anderen Delegationsmitglieder bis zum Bekanntwerden der Testergebnisse isoliert. Das Duo zeigt keine Symptome, weshalb am Donnerstag ein weiterer Test durchgeführt wurde. Damit umfasst das aktuelle Team drei Torhüter und 14 Feldspieler.

Der Charter-Flug der Schweizer startete in Zürich aufgrund des Schneefalls nicht wie geplant um 8 Uhr, sondern mit einer Verspätung von zwei Stunden. Das Team landete also erst etwa vier Stunden vor dem Anpfiff der wegweisenden Partie gegen Österreich in Ägypten. Eine optimale Vorbereitung sieht anders aus. Denn die Teilnahme an der WM ist auch etwas umständlich erfolgt.

Nach dem Rückzug des US-Teams, das wegen zahlreicher Coronavirus-Fälle Forfait geben musste, kommt die Schweiz im Teilnehmerfeld der 32 Mannschaften zum Handkuss. Vor den Amerikanern hatte bereits das tschechische Nationalteam wegen Coronavirus-Infektionen seinen Rückzug bekannt gegeben und das Feld den ebenfalls nachrückenden Nordmazedoniern überlassen.

Das Team von Nationalcoach Michael Suter wird in Gruppe E auf Norwegen, Österreich und Frankreich treffen. Start des WM-Abenteuers ist am Donnerstagabend um 18.00. Die Schweizer treffen in einem ersten wegweisenden Spiel auf Österreich. Ein Sieg ist wohl ein Muss, um sich für die Hauptrunde (die ersten 3) zu qualifizieren, denn die anderen beiden Gegner in der Gruppe E sind die zu den Favoriten gehörenden Norwegen und Frankreich.

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