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Showdown im Schaffhauser Stadionstreit

Im Stadionstreit zwischen dem FC Schaffhausen und der Fontana Invest II kommt es am Mittwoch zum Showdown. Die zerstrittenen Parteien treffen sich, um den Streit zu schlichten. Die Taskforce der Stadt Schaffhausen versucht zu vermitteln.

05.05.2021 / 10:16 / von: mma
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Ob der FCS auch nächste Saison im Stadion Schaffhausen spielt, wird sich zeigen. (Archivbild: KEYSTONE)

Ob der FCS auch nächste Saison im Stadion Schaffhausen spielt, wird sich zeigen. (Archivbild: KEYSTONE)

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Der FC Schaffhausen steht momentan ohne Stadion da – und hat darum noch keine Lizenz von der Swiss Football League (SFL) für die kommende Saison erhalten. Bis spätestens am 20. Mai muss der FCS eine Lösung präsentieren, um nicht aus dem Profifussball zu verschwinden.

Wie die «Schaffhauser Nachrichten» berichten, kommt es am Mittwoch nun zu einem Schlichtungsgespräch zwischen dem FCS-Besitzer Roland Klein und der Fontana Invest II. Auch die extra von der Stadt gegründete Taskforce sitzt mit am Tisch und versucht zu vermitteln.

Grösster Streitpunkt sei gemäss der Zeitung die Miete. Der FC Schaffhausen will weiterhin 200'000 Franken pro Saison zahlen. Das sei laut Klein bei der Übernahme des Clubs so vereinbart worden. Hier existiere laut der Zeitung wohl eine Klausel, dass dieser Betrag fix sei, solange der FCS in der Challenge League spielt. Die Fontana Invest II sieht dies jedoch anders und will das Doppelte pro Jahr. Die Halbierung der Summe sei nach ihrer Ansicht nur bis Ende 2020 gültig gewesen.

Nun soll die Mietsumme frei verhandelt werden. In den Raum geworfen wurde ein Betrag von einer Million Franken. Diese Summe sei laut Klein utopisch, die Fontana Invest II spricht von einem «fairen Preis». Sie rudert allerdings vor der Schlichtung ein wenig zurück und betonte, dass man gesprächsbereit sei. Denn beide Parteien wissen, dass sie aufeinander angewiesen sind. Der FCS braucht ein Stadion, welches profitauglich ist, um die Lizenz der SFL zu erhalten. Auf der anderen Seite die Fontana Invest II einen Mieter, um Einnahmen zu generieren.

Im RADIO TOP Interview finden gewisse Schaffhauser Politiker, die Angelegenheit sei privat – andere befürworten den runden Tisch:

Audio

 

Im Interview mit TELE TOP sprechen SP-Grossstadträtin Livia Munz und SVP-Grossstadtrat Walter Hotz über den Stadionstreit:

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TeleTop-Leserin
am 07.05.2021 um 06:48
Elende Zwängerei! Und das unter anderem deshalb, weil das Stimmvolk abgelehnt hatte, eine "Verlustgarantie" zu geben. Wie man jetzt sieht, hatte das Stimmvolk den richtigen Riecher. Die Politik wird aber wohl einknicken und doch zahlen.
Phil
am 05.05.2021 um 15:06
Warum schreiben alle Medien nur über das Stadion? Der FC Schaffhausen hat AUCH wegen den Finanzen keine Lizenz in der ersten Instanz erhalten.
Lars Herrmann
am 05.05.2021 um 07:28
Der Kindergarten geht weit.Und die Stadt buttert munter Geld mit der Taskforce rein! Unglaublich!