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Siegerprojekt erkoren: Netzhammer gestaltet Südfassade des Stadthausgeviert

Für die künstlerische Gestaltung der Südfassade des Verwaltungsneubaus im Stadthausgeviert hat die Stadt Schaffhausen einen Ideenwettbewerb veranstaltet. Insgesamt sind 150 Bewerbungen eingegangen. Jetzt ist das Siegerprojekt bestimmt worden.

27.10.2021 / 14:48 / von: mco
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Das Projekt von Yves Netzhammer hat das Gremium um Stadtpräsident Peter Neukomm überzeugt. (Bild: RADIO TOP/Jeanine Gut)

Das Projekt von Yves Netzhammer hat das Gremium um Stadtpräsident Peter Neukomm überzeugt. (Bild: RADIO TOP/Jeanine Gut)

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Das Siegerprojekt für die Gestaltung des Stadthausgeviert stammt von Yves Netzhammer und trägt den Titel «Rauben Tauben Trauben». Das Siegerprojekt sowie weitere eingereichte Projekte werden vom 1. bis 13. November 2021 im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung im Kammgarn Westflügel gezeigt. Dies teilt die Stadt Schaffhausen am Mittwoch mit.

Das Gremium, welches das Siegerprojekt ausgewählt hat, beschreibt das Projekt folgendermassen: «Der in Schaffhausen aufgewachsene Künstler Yves Netzhammer setzt mit seinem Projekt die Tradition zur künstlerischen Gestaltung der Fassaden in der Schaffhauser Altstadt fort. Er nutzt die gerasterte Südfassade des neuen Stadthauses als Rahmen für seine Bildwelt, die von einem Steinbildhauer reliefartig in den Betonplatten festgehalten wird. Die mit einer alles verbindenden schwungvoll gesetzten Linie verknüpften Zeichnungen schöpfen aus Netzhammers zeichnerischen Symbolik und verweisen mit verschiedenen Anklängen auf das Schaffhauser Umfeld und die Stadt Schaffhausen.

Das im Stadium einer Entwurfsskizze vorliegende Bildprogramm, das öffentliche und individuelle Themen verbindet, wird nun vom Künstler weiterentwickelt. Als neckische Rahmung und «über den Hag» reichendes Element wird die aus Einzelbildern gefügte Zeichnung von zwei Wasserspeiern gerahmt, die an die für Schaffhausen typische Erkertradition anknüpfen. Die Farbgebung der Hauptfassade greift die Rottöne der beiden angrenzenden historischen Bauten «Stadthaus» und «Eckstein» auf. Das Innere der Eingangshalle wird ebenfalls mit Zeichnungen in den einzelnen Feldern gestaltet. Diese werden anders als die aussenliegenden Felder nicht in einer dreidimensionalen Ausführung erstellt, sondern als Zeichnungen mittels Schablonen auf den Innenputz gemalt.»

RADIO TOP war bei der Vorstellung des Siegerprojekts dabei:

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