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Ostschweizer Spitäler schlagen wieder Alarm

Ostschweizer Spitaldirektoren schlagen Alarm. Das Gesundheitssystem stehe kurz vor einer Überlastung und bald seien Triage-Entscheidungen nötig. Eine Entspannung der Situation sei nicht in Sicht, denn die heutigen Coronapatienten auf den Intensivstationen haben sich vor rund zwei Wochen angesteckt.

08.12.2021 / 07:16 / von: mle
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Eine Entspannung der Situation sei nicht in Sicht, denn die heutigen Corona-Patienten auf den Intensivstationen haben sich vor rund zwei Wochen angesteckt. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Eine Entspannung der Situation sei nicht in Sicht, denn die heutigen Corona-Patienten auf den Intensivstationen haben sich vor rund zwei Wochen angesteckt. (Archivbild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

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In diversen Zeitungen äussern sich Spitaldirektoren zu der aktuellen Coronasituation in den Spitälern. «Fünf vor Zwölf ist schon vorbei», sagt beispielsweise der Medizinische Direktor der Spitäler Schaffhausen in den Schaffhauser Nachrichten. Die Auslastung der Intensivstationen am Kantonsspital Schaffhausen liegt Stand Dienstag bei 85,7 Prozent. Von sieben verfügbaren Betten sind vier von Covid-Patienten und zwei von Non-Covid-Patienten belegt. Ein Bett ist noch frei. 

Auch der Leiter der Chirurgischen Intensivstation des Kantonsspitals St.Gallen warnt im St.Galler Tagblatt vor einer Überlastung. Stand Dienstag sind laut BAG die Intensivstationen im Kanton St.Gallen zu 71,4 Prozent ausgelastet. von insgesamt 42 verfügbaren Betten sind aktuell 18 von Covid-Patienten und 12 von Non-Covid-Patienten belegt. 12 Betten sind noch frei.

Die Auslastung sei schon jetzt hoch und der Hauptstrom der Coronapatienten stehe noch bevor. Wenn es dann im ganzen Land zu wenig Intensivplätze gebe, müssten Intensivstationen Triage-Entscheidungen treffen. 

Auf den Intensivstationen des Kantonspitals St.Gallen und des Schaffhauser Kantonsspitals sind rund 90 Prozent der Coronapatienten ungeimpft. Das entspricht etwa dem gesamtschweizerischen Durchschnitt.

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Eva
am 08.12.2021 um 09:28
Ihr werdet die trage machen müssen den die Politiker schlafen noch und sind zu feige dafürIch beneide euch nicht