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Staatsanwaltschaft Schaffhausen erhebt Anklage im «Fall Rimuss»

Die Staatsanwaltschaft Schaffhausen hat im «Fall Rimuss» Anklage erhoben wegen ungetreuer Geschäftsbesorgung und mehrfacher Urkundenfälschung.

01.03.2019 / 08:31 / von: mco/sda
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Zwei Personen sollen die Rimuss- und Weinkellerei Rahm hintergangen haben. (Symbolbild: wikipedia.de/JoachimKohlerBremen unter creative commons)

Zwei Personen sollen die Rimuss- und Weinkellerei Rahm hintergangen haben. (Symbolbild: wikipedia.de/JoachimKohlerBremen unter creative commons)

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Im sogenannten «Fall Rimuss» hat die Staatsanwaltschaft Schaffhausen Anklage erhoben. Zwei Personen sollen die Rimuss- und Weinkellerei Rahm hintergangen haben. Sie werden wegen Vermögensdelikten angeklagt.

Die beiden Personen sollen jahrelang ungetreu gewirtschaftet und Urkunden gefälscht haben. Die Staatsanwaltschaft gibt keine Auskunft darüber, was die beiden genau gemacht haben. Sie gibt lediglich bekannt, dass die untersuchten Delikte zwischen 2011 bis 2018 begangen worden seien. 

Vor zwei Jahren kam an die Öffentlichkeit, dass bei Rimuss Geld im grossen Stil veruntreut wurde. Ein ehemaliger Kadermitarbeiter bei Rimuss war Sportchef und Assistenztrainer der Frauenmannschaft vom FC Neunkirch. Die Frauen wurden Schweizer Meister und Cup-Sieger. Offenbar hat er rund 60'000 Franken bei Rimuss abgezweigt um die Mannschaft zu finanzieren. Ob es sich aber tatsächlich um diesen Fall handelt, sagt die Staatsanwaltschaft nicht.

Die beiden Beschuldigten müssen sich in Schaffhausen vor Gericht verantworten. Wann die Verhandlung stattfindet ist noch unklar. 

Das 1945 in Hallau SH als Rebbaufirma gegründete Familienunternehmen in dritter Generation verkauft jährlich rund sechs Millionen Flaschen Wein- und Traubensaftspezialitäten. Mit der Marke Rimuss gilt es als Pionier für alkoholfreie Getränke. Mitte Dezember 2017 gab die Davaz Holding aus Fläsch GR bekannt, dass sie das Schaffhauser Familienunternehmen gekauft hat.

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