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St.Galler Klimastreikende wehren sich gegen Kanton

Schülerinnen und Schüler, die am Klimastreik teilnehmen wollen, müssen in der Schule ein Gesuch stellen. Dies stösst den Klimastreikenden sauer auf. Sie fühlen sich in ihren Rechten beschnitten.

16.09.2019 / 17:02 / von: mma
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Die Klimastreikenden werden kein Absenzgesuch einreichen. (Symbolbild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

Die Klimastreikenden werden kein Absenzgesuch einreichen. (Symbolbild: RADIO TOP/Elena Oberholzer)

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Die Klimastreikbewegung im Kanton St.Gallen geht auf die Barrikaden. Der Grund dafür ist die Absenzenregelung. Streikende müssen bei der Schule ein schriftliches Absenzgesuch stellen und die verpassten Lektionen im Selbststudium nachholen.

Dies sei keine faire Lösung, beschwert sich das Kollektiv Klimastreik Ostschweiz in einer Mitteilung vom Montag. Denn Absenzen aufgrund von musikalischen oder sportlichen Aktivitäten würden einfach so akzeptiert. Für die Streikenden sei es nicht nachvollziehbar, warum politisches Engagement nicht gleichgeschätzt werde wie andere ausserschulische Alktivitäten.

Aus diesem Grund habe sich das Kollektiv entschieden, aus Protest keine Gesuche für den Streik vom kommenden Freitag einzureichen. Der Entscheid teilten sie den Schulrektoren per Brief am Montag mit.

Die SVP-Fraktion reichte bereits im Juni eine Motion ein, die Schülerinnen und Schüler die Teilnahme an Streiks und politischen Demonstrationen während dem Schulunterricht verbieten soll. Dafür soll das Mittelschulgesetz angepasst werden.

Wie die Politik auf den Protest reagiert – im Beitrag von RADIO TOP:
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