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Vorwürfe Spitäler Schaffhausen: Regierungsrat nimmt erstmals Stellung

Der Regierungsrat Walter Vogelsanger nimmt erstmals Stellung zu den anonymen Vorwürfen an den Spitälern Schaffhausen. Er sieht aber keinen Handlungsbedarf.

17.06.2019 / 17:54 / von: nfr
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Der Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger äussert sich zum ersten Mal zu der harten Kritik. (Screenshot: TELE TOP)

Der Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger äussert sich zum ersten Mal zu der harten Kritik.(Screenshot: TELE TOP)

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Am Montag bricht der zuständige Regierungsrat Walter Vogelsanger sein Schweigen. Der Gesundheitsdirektor nimmt erstmals Stellung zu den anonymen Vorwürfen an den Spitälern Schaffhausen. Pfleger machten vergangene Woche massive Missstände an den Spitälern publik.

Die Zustände an den Spitälern wurden nun auch Thema im Kantonsrat Schaffhausen. Im Zusammenhang mit der Genehmigung des Geschäftberichts 2018 der Spitäler Schaffhausen brachten einige Kantonsräte die Missstände zur Sprache. Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger befürwortet, dass eine Debatte stattfindet. Er betont aber auch, dass die Mitarbeitenden ihre Kritik zuerst intern hätten äussern sollen. «Direkt zu den Medien zu gehen ist nicht der richtige Weg», so der Gesundheitsdirektor.

Vogelsanger sieht keinen dringenden Handlungsbedarf, da die Thematik nach den Sommerferien in der Gesundheitskommission des Kantonsrates behandelt wird. Die Argumente des Gesundheitsdirektors haben anscheinend überzeugt. Der Kantonsrat hat dem Geschäftsbericht 2018 der Spitäler Schaffhausen klar zugestimmt.

Im Gegensatz zur Regierung hat die Spitalleitung sich nicht öffentlich zu den Vorwürfen geäussert. Die Mitarbeitenden haben jedoch einen Rüffel bekommen, wie ein internes Schreiben zeigt, welches RADIO TOP vorliegt.

Was der zuständige Gesundheitsdirektor Walter Vogelsanger von den schweren Vorwürfen hält, im Beitrag von RADIO TOP:

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Marcel Troxler
am 19.06.2019 um 17:33
Mangelnde Hygiene und überlastetes Pflegepersonal... kann man da mit einer Bereinigung / Klärung dieser Probleme noch bis nach den Sommerferien warten? Und wenn die Kritik des Personals berechtigt ist, kann man da von einem "Dringenden Handlungsbedarf" absehen? Hoffentlich werde ich bis dahin nicht krank...!
Melanie
am 17.06.2019 um 20:11
Warum wird nicht gehandelt?? Deckt die Politik etwa diese Zustände weil es ein Kantonsspital ist? Geht es wiedermal nur um das Geld vielleicht?? Mehr Personal würde ja etwas kosten! Profit für den Kanton auf dem Rücken von Mitarbeitern und Patienten?Das Spital schweigt alles tot und droht den sich Beschwerenden mit Konsequenzen, deshalb wohl auch der ungewöhnliche, anonyme Weg an die Öffentlichkeit...Wird Zeit dass da mal aufgeräumt wird. Dieses Spital ist primär für die Bevölkerung da und in derem Sinne ist das sicher nicht! Aber der Wähler/in vergisst auch nicht alles!