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Wegen voller Intensivstation: Schaffhauser Politik reagiert unterschiedlich

Am Montag schlug der Kanton Schaffhausen Alarm. Seine Kapazitäten auf der Intensivstation seien ausgereizt. Die Schaffhauser Politik reagiert unterschiedlich auf diese Nachricht.

20.04.2021 / 19:08 / von: mst/mma
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Die Intensivplätze am Kantonsspital Schaffhausen sind voll. (Screenshot: TELE TOP)

Die Intensivplätze am Kantonsspital Schaffhausen sind voll. (Screenshot: TELE TOP)

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Die Tatsache, dass das Kantonsspital Schaffhausen rasch an seine Kapazitätsgrenze kommt und Intensiv-Patienten in andere, ausserkantonale Spitäler verlegen muss, sei die Folge einer schlechten Entwicklung. Das sagt der Schaffhauser SP-Kantonsrat Patrick Portmann. «Es ist problematisch, dass man vor Corona in der Schweiz die stationären Einrichtungen immer verkleinert hat», sagt Portmann weiter. In einer Notsituation wie jetzt, räche sich das.

Weniger problematisch findet diese Entwicklung der Schaffhauser FDP-Kantonsrat Christian Heydecker. Die Corona-Pandemie sei eine Ausnahmesituation. Es wäre falsch, wenn man die Bettenkapazitäten auf solche ausserordentlichen Situationen wie jetzt ausrichten würde, sagt er. «Dann hätten wir in 99 Prozent der Zeit viele leere Betten, was nicht im Interesse der Bevölkerung und des Steuerzahlers ist». In ausserordentlichen Situationen hätten die Spitäler die Möglichkeit, notfallmässig Kapazitäten auszubauen oder Patienten in andere Spitäler zu verlegen.

TELE TOP hat bei den Schaffhauser Politikern nachgehakt:

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