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Seco-Bericht streicht Vorteile der Personenfreizügigkeit hervor

Die Zuwanderung durch die Personenfreizügigkeit ist keine Gefahr für Schweizer auf dem Arbeitsmarkt. Zu diesem Schluss kommt das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Es sind nur so viele Leute eingewandert, wie es freie Stellen gab.

29.06.2020 / 12:57 / von: lny/sda
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Ohne die Zuwanderung aus den EU- und Efta-Staaten würde der Schweizer Arbeitsmarkt schlechter dastehen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Bundes. (Themenbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ohne die Zuwanderung aus den EU- und Efta-Staaten würde der Schweizer Arbeitsmarkt schlechter dastehen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie des Bundes. (Themenbild: KEYSTONE/Gaetan Bally)

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Im Jahr 2019 sind über 50'000 Personen aus dem Ausland in die Schweiz eingewandert. Das sind etwas weniger als im Jahr 2018. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco sind nur so viele Menschen eingewandert, wie es offene Stellen gab. Vor allem aus Süd-und Osteuropa sind viele Arbeitskräfte eingewandert. Das habe sich aber nicht negativ auf den Schweizer Arbeitsmarkt ausgewirkt, so das Seco.

Der Bericht zeigt auch, dass Schweizer noch immer mehr verdienen als ihre ausländischen Kollegen. Auch die Arbeitslosenquote ist unter den Zuwanderern höher als bei den Schweizer Arbeitnehmern.

Das Observatorium zum Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU analysiert seit 15 Jahren die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungen. Der Bericht wurde mit grosser Spannung erwartet.

Ende September stimmt die Schweiz nämlich über die Begrenzungsinitiative der SVP ab. Diese möchte, dass die Personenfreizügigkeit mit der EU gekündigt wird. Die im Bericht stehenden Erkenntnisse dürften nun eher den Gegnern des Volksbegehrens in die Hände spielen.

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