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Ältere Autofahrer verursachen fast täglich einen schweren Unfall

Im vergangenen Jahr haben Senioren für 315 Unfälle mit Schwerverletzten oder Toten gesorgt. Ausserdem haben sich Ausweisentzüge und Verurteilungen bei Personen über 70 in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Die Unfallquote bei jungen Autofahrern hat sich dagegen in den letzten acht Jahren halbiert.

10.11.2019 / 09:54 / von: sda/pwa
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Ältere Autofahrer müssen ab diesem Jahr nicht mehr ab 70 Jahren zur verkehrsmedizinischen Untersuchung - sondern erst mit 75. (Bild pixabay.com/Skitterphoto)

Ältere Autofahrer müssen ab diesem Jahr nicht mehr ab 70 Jahren zur verkehrsmedizinischen Untersuchung - sondern erst mit 75. (Bild pixabay.com/Skitterphoto)

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Fast an jedem Tag ein schwerer Unfall durch eine Seniorin oder einen Senior: Rund 315 Unfälle mit Schwerverletzten oder Toten haben laut der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» im vergangenen Jahr Personen über 70 Jahre verursacht. Die Zeitung beruft sich auf Daten des Bundesamtes für Strassen Astra.

Im öffentlichen Fokus würden allerdings immer mehr die jüngeren Fahrzeuglenker stehen - obwohl sich dort die Unfallrate deutlich reduziert habe. Fahrausweis-Entzüge und Verurteilungen von älteren Verkehrssündern hätten sich in der vergangenen zehn Jahren praktisch verdoppelt.

Ältere Autofahrer müssen ab diesem Jahr nicht mehr ab 70 Jahren zur verkehrsmedizinischen Untersuchung - sondern erst mit 75. Die Konsequenz zeigt sich nun, sagen Experten der Zeitung. Bei Personen im Alter zwischen 70 und 74 werden plötzlich markant weniger Führerscheine abgegeben oder eingezogen. 

Auch dieses Jahr hat es schon einige Unfälle mit Senioren in TOP-Sendegebiet gegeben. Ein 85-Jähriger verstarb anfangs Oktober in Winterthur bei einem schweren Unfall. Auch in Staad verursachte eine 70-jährige Lenkerin einen Unfall. Sie überlebte zwar, aber es entstand ein Sachschaden von 20‘000 Franken.

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