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Alt-Bundesrat Villiger wusste offenbar doch Bescheid

In der Spionageaffäre soll Alt-Bundesrat Kaspar Villiger doch Bescheid gewusst haben. Dies belegen offenbar Dokumente von Verteidigungsministerin Viola Amherd.

15.02.2020 / 08:24 / von: rme
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Alt-Bundesrat Kaspar Villiger soll von der Spionageaffäre gewusst haben. (Bild: KEYSTONE/RAMA/Lizenz Cc-by-sa-2.0-fr)

Alt-Bundesrat Kaspar Villiger soll von der Spionageaffäre gewusst haben. (Bild: KEYSTONE/RAMA/Lizenz Cc-by-sa-2.0-fr)

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Ausländische Quellen sagen, dass Alt-Bundesrat Kaspar Villiger von der Spionageaffäre rund um die Zuger Firma Crypto AG wusste. Dieser dementierte diese Woche allerdings die Vorwürfe. Nun wird bekannt, dass er doch davon gewusst haben soll.

Die aktuelle Verteidigungsministerin Viola Amherd belastet Villiger, schreibt der «Tages-Anzeiger». Dies gehe aus einem Dokument heraus, welches die Bundesrätin an ihre Amtskollegen überbrachte, will die Zeitung aus gut unterrichteter Quelle wissen.

Als das VBS im letzten Jahr von den Recherchen der «Rundschau» erfahren habe, seien interne Abklärungen eingeleitet worden. Es sei nach Dokumenten gesucht und Verantwortliche von damals befragt worden, um sich ein eigenes Bild von der Affäre zu machen.

Offenbar wurden Dokumente gefunden, welche besagen, dass der damalige Verteidigungsminister Kaspar Villiger über die Vorgänge bei der Crypto AG informiert war. Gemäss der Zeitung äusserte sich Villiger zu den Vorwürfen schriftlich. Er hätte den Einfluss der CIA und des BND auf die Zuger Crypto AG nicht gekannt. Auch habe er nichts gewusst, dass die Geräte manipuliert gewesen seien.

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