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Auch Kleinkinder sind Schwarzfahrer

In der Schweizer Schwarzfahrer-Datenbank sind auch Kleinkinder registriert. Die Datenbank existiert seit diesem Frühling. Derzeit registrieren darin 80 Transportunternehmen Schwarzfahrer. Die Datenbank soll helfen, Wiederholungstäter schneller zu erkennen.

16.08.2019 / 11:51 / von: mle
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In der Schweizer Schwarzfahrer-Datenbank sind auch Kleinkinder registriert. (Bild: Pixabay.com/PublicDomainPictures)

In der Schweizer Schwarzfahrer-Datenbank sind auch Kleinkinder registriert. (Bild: Pixabay.com/PublicDomainPictures)

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Seit April 2019 werden Schwarzfahrer in einer Datenbank erfasst. Ziel der Datenbank ist es, Wiederholungstäter schneller zu erkennen. Den ersten Eintrag kann es unter Umständen schon sehr früh im Leben geben, wie der Fall einer 5-Jährigen aus Schaffhausen zeigt. Sie hat eine Busse erhalten, weil sie nicht in Begleitung eines Erwachsenen im Bus unterwegs war. Ihre Begleitung, ihre Schwester, war erst 10 Jahre alt. 

Sollen Kinder gebüsst werden und wenn ja, warum – im Beitrag von RADIO TOP:

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Gemäss Recherchen vom «St.Galler Tagblatt», sind in der Datenbank sogar Daten von drei 3-Jährigen, zwei 4-Jährigen und zehn 5-Jährigen zu finden. Dann schiessen die Zahlen steil nach oben. In der Alterskategorie von 6 bis 12 Jahren sind über 2'500 Kinder registriert. Ein Eintrag in der Datenbank heisst aber nicht zwingend, dass sie eine Busse bezahlen mussten. Es werden nämlich auch Kulanzfälle erfasst.

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