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Beim Bad in Flüssen und Seen ist Vorsicht geboten

Im vergangenen Jahr sind 49 Menschen in der Schweiz ertrunken. Fast alle Fälle wurden in offenen Gewässern, also Flüssen und Seen, registriert. RADIO TOP hat mit der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft über die Gefahren gesprochen – und wie man vorbeugen kann.

15.06.2020 / 16:15 / von: mma
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Die SLRG befürchtet, dass dieses Jahr mehr Leute ertrinken könnten. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

Die SLRG befürchtet, dass dieses Jahr mehr Leute ertrinken könnten. (Bild: KEYSTONE/PETER KLAUNZER)

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2019 sind in der Schweiz 49 Menschen ertrunken. Die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) befürchtet, dass diese Zahl in diesem Jahr höher sein wird. Grund dafür sei, dass aufgrund der Coronaregeln in den Bädern vermehrt Leute in Seen und Flüssen Abkühlung suchen.

Was an den offenen Gewässern gefährlich sein kann, erklärt Philipp Binaghi, Kommunikationsleiter der SLRG, im Interview mit RADIO TOP:

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Viele unterschätzen die Gefahren, die ein Fluss oder See birgt. Es ist wichtig, seine eigene Leistungsgrenze zu kennen. Aus diesem Grund hat die SLRG das Projekt «Coronasummer 2020» lanciert. Philipp Binaghi erklärt gegenüber RADIO TOP das Projekt im Detail:

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Häufig sind junge Männer zwischen 15 und 30 Jahren in tödliche Badeunfälle verwickelt. Aus diesem Grund hat die SLRG bereits im vergangenen Jahr eine Kampagne unter dem Namen «Safe your Friends» gestartet. Auf eine virtuellen Flussfahrt oder einem Online-Seeaufenthalt kann man dort seine Wassertauglichkeit unter Beweis stellen.

Die SLRG empfiehlt, sich an folgende Regeln zu halten, wenn man die Abkühlung in einem Fluss oder See sucht:

 

 

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