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Benachteiligt: SBB verteilt Sparbillette ungleich

Die Ost- und die Westschweiz werden bei den Sparbilletten ungleich behandelt. Im Allgemeinen würden Sparbillette unterschiedlich für die Strecken zur Verfügung gestellt werden.

01.12.2019 / 12:50 / von: vme
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Sparbillette werden ungleich für die Strecken zur Verfügung gestellt. (Bild: Bildarchiv RADIO TOP)

Sparbillette werden ungleich für die Strecken zur Verfügung gestellt. (Bild: Bildarchiv RADIO TOP)

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Die «Sonntagszeitung» berichtete, dass der Preisüberwacher bei der Sparbillett-Politik der SBB interveniert. Zwar verteilt die SBB Sparbillette auf 97 Prozent der Strecken. Aber innerhalb verschiedener Tarifverbunde, wie Ostwind oder ZVV, sind Sparbillette zum Teil Mangelware.

Für Fahrten zwischen Zürich, Winterthur, Schaffhausen oder Wil gibt es beispielsweise kaum Spartickets. Zudem sind gewisse Strecken ungleich bepreist. Zwischen Bern und Thun zum Beispiel gibt es mehr Sparbillette. Auf der fast gleichlangen Strecke zwischen Bern und Biel hingegen gibt es fast keine Sparbillette.

Der Preisüberwacher bemängelt, dass das Instrument der Sparangebote an die Grenzen ihrer Möglichkeit stösst. Pro Bahn findet es vor allem unfair, dass Sparbillette nur über die Onlineangebote oder am Schalter gelöst werden können. Passagiere habe keine Chance dies von einem Billett-Automaten aus zu tun. Pro Bahn sowie auch der Preisüberwacher fordern, dass die SBB lieber die Tarifpreise senkt, anstatt die Sparangebote weiter zu verstärken.

Die SBB wollten gegenüber RADIO TOP keine Stellungnahme abgeben. Sie verweisen aber auf die bereits veröffentliche Argumentationen, dass die Sparbillette mehr Personen auf die Schienen locken. Zudem würden sie die Bevölkerung motivieren anstatt stark belastete, weniger belastete Strecken zu wählen.

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