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Gipfeltreffen von Putin und Biden nach gut drei Stunden beendet

Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Genf ist zu Ende. Nach Angaben aus amerikanischen Delegationskreisen dauerte das Treffen drei Stunden und 21 Minuten - weniger, als beide Seiten vorher in Aussicht gestellt hatten.

16.06.2021 / 14:40 / von: asl/jeh/sda
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Parmelin flankiert von Putin (l.) und Biden (r.). Für die frühere Aussenministerin Calmy-Rey «ein schönes Bild der Rolle der Schweiz». (Bild: KEYSTONE/KEYSTONE POOL REUTERS/DENIS BALIBOUSE)

Parmelin flankiert von Putin (l.) und Biden (r.). Für die frühere Aussenministerin Calmy-Rey «ein schönes Bild der Rolle der Schweiz».(Bild: KEYSTONE/KEYSTONE POOL REUTERS/DENIS BALIBOUSE)

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Das Gipfeltreffen zwischen US-Präsident Joe Biden und dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Genf ist zu Ende. Biden verliess die Villa La Grange oberhalb des Genfersees als erster. Er stieg in seine Limousine und streckte den Daumen nach oben. Geplant war eine Pressekonferenz Bidens in einem nahe gelegenen Hotel. Gut 20 Minuten später verliess Putin die Villa zu Fuss und machte sich auf den Weg zu einer Pressekonferenz in einem dafür aufgebauten Zelt. Geplant war, dass sich zuerst Putin, dann Biden vor der Presse äussern. Beide Präsidenten wollten noch am Mittwoch in ihre Heimat zurückreisen.

Nach Angaben aus amerikanischen Delegationskreisen dauerte das Treffen drei Stunden und 21 Minuten - weniger, als beide Seiten vorher in Aussicht gestellt hatten. Die russische Delegation hatte sich auf mindestens vier bis fünf Stunden Gespräche eingestellt. Es war das erste Gipfeltreffen der Präsidenten der beiden grössten Atommächte seit Bidens Amtsantritt im Januar.

Themen sollten bei dem Treffen unter anderem die strategische Stabilität in der Welt, atomare Abrüstung, Kontrolle der Waffenarsenale sowie die Konflikte in Afghanistan, Libyen, Syrien und der Streit um die Atomprogramme im Iran und in Nordkorea sein. Biden wollte nach eigenen Angaben auch Menschenrechtsverletzungen in Russland ansprechen.

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